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Freitag, 19. Oktober 2007

Zuhause

Monatelang nicht so pünktlich in Berlin angekommen, wie am gestrigen Abend des Bahn-Streiktages. Zuhause zu sein heißt, eine Tasche voll schmutziger Wäsche auszukippen und schnellst möglich in den Zustand der Reinigung zu überführen. Gerade wenn sie wieder trocken ist, muss sie zurück in die Tasche. Jetzt im HerbstWinter wird das knapp.
Am Morgen von der Kind I-Kieferorthopädin Märchen erzählen und mehrer Bären aufbinden lassen. Einen Kostenvoranschlag mitgenommen. Mir ist gestattet worden darüber zu schlafen.
Phasen schwere Tagesmüdigkeit. Phasen schwer Tagesüberdrehtheit und depressiver Verstimmtheit. Phase des nur liegend und warm haben Wollens. Die Hoffnung nicht mehr oder wenigstens nicht so schnell wieder aufstehen zu müssen. Ich kann stundenlang gegen die Wand starrren und mir dabei die Struktur der Tapette nicht merken. Der Daumen hat sich auf ein okehes Krüppel- und Scherzniveau eingependelt. Freunde, wenn ihr denn da draußen seid, geht hinterher zum Arzt, wenn ihr euch Tonnen schwer Taschen an den Daumen gehängt habt.
Morgen mit Kind I Jacke, Pullover, Stiefel kaufen und dabei liegt der letzte Schuhkauf gerade erst ein paar Wochen zurück. Man gönnt uns keine Erholungsphase. Wir werden uns früh auf den Weg machen und evtl. liebe Telefonansprechpartner für den Notfall aktivieren müssen. Es wird nicht gut gehen.

# | FrauJulie am 19.10.2007 | 1 Comments (1222)  | 0 TB | zuhause