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Donnerstag, 02. April 2009

tierkinder

kind II und freundin unterhalten sich beim mittagessen über das kopulationsverhalten von katzen und die tatsache, dass eben jene freundin ein katzenkind bekommen wird, das derzeit aber noch nicht einmal gezeugt worden ist. lockangebote butterkuchen zu backen werden wohlwollend aufgenommen, führen aber nicht zu einem themenwechsel. die folgenden freizeitaktivitäten schwanken zwischen einrad fahren (17 minuten), seilspringen (3 minuten), tischtennis spielen (11 minuten) und inline-skaten 58 minuten).

kind I indessen kann auch der sonnenschein nicht aufheitern. wüst fluchend betritt sie das teppenhaus. scherze beim gemeinsamen kürzen von brüchen tragen nicht zur erheiterung bei und das wiederholen aller englisch vokabeln muss temporär in getrennten räumen stattfinden. aktuell finden wir uns in der phase "heulen und fluchen", es werden folgen: einfach nur heulen, heulen und hass, heulen und verzweiflung, erschöpfung bei allen beteiligten und abbruch des ganzen.

fast entsteht in solchen momenten eine gewisse vorfreude auf das aufstehen morgen früh um kurz nach vier.

# | FrauJulie am 02.04.2009 | 0 Comments (886)  | 0 TB | devotion

Mittwoch, 28. Januar 2009

entdeckung von irgendwas

die langsamkeit des internets in meiner kleinen klause in essen ist überraschend und sekündlich zunehmend. während des ladens einer seite können ganze biografien geschrieben und mehrere maschinen wäsche gewaschen werden. insbesondere letzteres hat vorteile, die gerade noch nicht richtig eingeordnet werden können.
da im fernen berlin ein zerstörtes auto seiner vermutlich letzten bestimmung entgegen sieht, wäre es günstig gewesen, wenn der lotto-jackpott heute mir zugefallen wäre. ausserdem wären kollegin a. und ich ab morgen für unbestimmte zeit auf eine längere reise aufgebrochen.

# | FrauJulie am 28.01.2009 | 1 Comments (1157)  | 0 TB | devotion

Dienstag, 13. Januar 2009

vertrauen ist gut

finanzgespräch mit dem mitbewohner. dauer des termins bisher 2.00 h.
ende offen.
stimmung könnte kaum besser sein.
der mitbewohner rechnet.
werde alles nachrechnen müssen.

# | FrauJulie am 13.01.2009 | 2 Comments (1342)  | 0 TB | devotion

Freitag, 31. Oktober 2008

zeitenwende

kind I sehnt minütlich die pubertät herbei. was kind I nicht weiß, wenn sie auch nur annähernd trägerin meines schlechten genmaterials ist, wird das warten weitere fünf bis sechs jahre (mindestens) in anspruch nehmen.

auch kind II stellt erste symptome an sich fest.

# | FrauJulie am 31.10.2008 | 0 Comments (855)  | 0 TB | devotion

Freitag, 19. September 2008

drin

das drumherum um die neuen fenster ist so, dass es auch von mir gemacht sein könnte, was einer halbguten bewertung der geleisteten arbeit gleichkommt.

ansonsten heute intensive kommunikation mit dem über-ich.

# | FrauJulie am 19.09.2008 | 0 Comments (849)  | 0 TB | devotion

Mittwoch, 17. September 2008

raus sein

der mitbewohner muss jetzt sachen erledigen und kind II abholen. die festerrahmen sind drin, leider sind teile der wand raus. auf mich, als laie, wirkt es, als ob sie das nicht sein sollten. habe die türen hinter mir geschlossen. was ich nicht sehen kann, ist auch nicht da.

# | FrauJulie am 17.09.2008 | 2 Comments (890)  | 0 TB | devotion

Donnerstag, 21. August 2008

schwarz

wenn tage schon mit dem tot eines wichtigen, technischen geräts beginnen, ist nichts mehr zu retten. weder das gerät, noch der tag und schon gar nicht ich.
gestern über den urlaub nach dem urlaub nachgedacht.
ich hätte es nicht beim denken belassen sollen, sondern buchen und abreisen direkt vollziehen müssen.

gestern ging es dem gerät noch gut... in der nacht folgte der plötzliche herztod.

# | FrauJulie am 21.08.2008 | 0 Comments (776)  | 0 TB | devotion

Montag, 18. August 2008

während ihr schlieft

kind I und kind II zu allgemeinen belustigung an die stätte meines außerhäusigen aufenthalts reisen lassen. soweit so interessant. das schlafen auf einem schmalen zweierbett-sofa zu dritt ist für den, der als letztes ein plätzchen haben möchte, praktisch nicht möglich
nacht eins lief so lala. nacht zwei musste aus gründen in einem benachbarten hotel verbracht werden. toll. ein zimmer aber drei richtige betten. kurz nach 21.00 h erschöpft eingeschlafen.
es folgte nacht drei.
kind I lag irgendwie quer und war nicht von der stelle zu bewegen. kind II ebenso. ab einsetzender dunkelheit lassen meine schwach vorhandenen geisteskräfte völlig nach. den plan, mich einfach auf einer befreundeten tagesdecke auf den boden zu legen, gab ich aus nicht nachvollziehbaren gründen verfrüht auf. die darauf folgenden stunden verbrachte ich zur strafe zusammengekrümmt am kopfende des dings.
die heute anstehende rückfahrt muss mit mir stattgefunden haben, denn ich bin ja hier. wie und wo ich dabei war und wie kind I und kind II unversehrt in den zug und auch in gänze wieder heraus kamen, muss ein ewiges rätsel bleiben.


# | FrauJulie am 18.08.2008 | 0 Comments (854)  | 0 TB | devotion

Freitag, 04. Juli 2008

summa summarum

allumfängliche, schlechte laune.
dazu doziert kind I über beischlaf und seine folgen.
gut, dass es mir von leichter hand gelungen ist, das netzteil meines computers zu zerstören.
gefühlte zehnmillionen unbearbeiteter e-mails.
schlafen hilft auch nicht mehr gegen müdigkeit.
alles nichts mehr.

# | FrauJulie am 04.07.2008 | 1 Comments (1018)  | 0 TB | devotion

Samstag, 24. Mai 2008

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