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die langsamkeit des internets in meiner kleinen klause in essen ist überraschend und sekündlich zunehmend. während des ladens einer seite können ganze biografien geschrieben und mehrere maschinen wäsche gewaschen werden. insbesondere letzteres hat vorteile, die gerade noch nicht richtig eingeordnet werden können.
da im fernen berlin ein zerstörtes auto seiner vermutlich letzten bestimmung entgegen sieht, wäre es günstig gewesen, wenn der lotto-jackpott heute mir zugefallen wäre. ausserdem wären kollegin a. und ich ab morgen für unbestimmte zeit auf eine längere reise aufgebrochen.
finanzgespräch mit dem mitbewohner. dauer des termins bisher 2.00 h.
ende offen.
stimmung könnte kaum besser sein.
der mitbewohner rechnet.
werde alles nachrechnen müssen.
wenn jahre enden und das tun sie, relativ betrachtet in der summe doch recht häufig, stellt sich die frage was man da so machen glücklicherweise in einigen fällen nicht. ich verbrachte also den abend schleimproduzierend und unproduktiv hustend im bett, sah den einen oder anderen film und nahm einige liter wasser zu mir.
den tag danach durfte gearbeitet werden, was ein gutes ist. während dessen wusch sich die wäsche und der zentrierte kopfschmerz nah interessante formen an.
die freie zeit kann nun zum nachdenken über dies und das genutzt werden.
wie so oft uns allen glück und segen und von allem reichlich.