aphten und rhagaden
befreundete verwandtschaft
bekenntnisse
bericht zur lage
blogging
devotion
draußen
emotion, primär
fragenanmich
histologie
infotainment
jenseitskontakte
krieg und frieden
käuflich
lebenslang
listenandrepeat
märchen
ruhigstellung
sprachgestaltung
sternstunden
traumdeutung
zuhause
Bov Bjerg
Cassandra
Don Dahlmann
Ebola
Else Buschheuer
Franziskript
Frau Frank
Heiko Hebig
Herr Knüwer
Herr Paulsen
Ix
Jochen
Johanna
Kaltmamsell
Kid37
Klabauter
Lesemaschine
Les Mads
MC Winkel
Mek Wito
Melody
Merlix
Nuf
Riesenmaschine
Schwadroneuse
Sebas
Sopran
Spreepiratin
Stefan Niggemeier
SvenK
Wortschnittchen
Geschenke für mich!
April 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
August 2004
Juli 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Januar 2004
Dezember 2003
November 2003
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
März 2003
Februar 2003
Januar 2003
Dezember 2002
November 2002
versucht mit kind I zwei bis drei paar schuhe zu kaufen. versuch gescheitert und abgebrochen. jetzt herrscht der blanke hass.
Kind I, bibelfeste Brillenträgerin, doziert zwischen Maultaschen und kaltem Wasser über Gott und die Menschen: "Gott erhöht die Niederen und erniedrigt die Erhöhten." "... d.h. für ihn sind alle Menschen gleich?" "Das kann man im Prinzip so sagen."
der vorhölle autobahn entkommen.
Das idiotische Zugherumstehen seit fast 45 Minuten in Bochum.
Oberleitungsschaden (den hatte ich schon lange nicht mehr und merke, der
kommt immer ca. 10 Minuten vor Zielankunft und hat fatale Folgen. Erreichen
des Zieles mit mindestens 60 minuten Verspetung. Heute werden es 90. Ich
wette mal rasch mit mir... Wenn ich gegen mich gewinne, naja, keine
wirkliche Herausforderung. Der Sieg ist meiner, das muss genuegen. Seit 20
minuten erzaehlt man in loser Reihenfolge, dass man dann in Kuerze nach
Dortmund zurueck fahren wird, um dann ueber Gelsenkirchen nach Essen... und
es koennte auch Wladiwostok sein und insofern heisst es dankbar und
demuetig sein.
Meine Laune ist gut. Sie koennte nicht besser sein. Sie war auch noch nie
besser. Ich lache grundlos und laut Mitreisende an. Kommt sehr gut an.
Ich habe alle notwendigen Medikamente bei mir, die ein Aufstehen in gut 4
Stunden und ein heiteres Erleben und vielleicht auch Durchstehen des Tages
ermoeglichen werden.
So, jetzt erst einmal mit Schrittgeschwindigkeit wieder unterwegs. Aus mir
nicht naeher zu erklaerenden Gruenden habe ich Angst auf die Toilette zu
gehen. In derartigen Situationen wird der gemeine Reisende schnell
Stressinkontinent und trifft die Schuessel nur relativ.
Eieiei, jetzt sind wir wieder in Dortmund. Jetzt aendern wir wieder die
Fahrtrichtung. Toll! Immer in Bewegung bleiben.
Die ersten Mitreisenden weinen.
Drohe emotional abzustuerzen. Augenblicklich koennen mich nicht einmal die
Analenleiden von Charlotte Roches Protagonistin in "Feuchtgebiete"
aufheitern.
Wir werden on Kuerze aber weiterfahren und auch in Gelsenkirchen halten.
"... wenn Sie da aussteigen koennen, koennen Sie da aussteigen."
Wenn ich so koennte wie ich koennte, wenn ich koennte, dann aber!
Ich habe Fahr-Simulations-Halluzinationen. Wir stehen aber. Ist auch viel
sicherer so. Immer diese Raserei. Das ist ja nichts fuer den Organismus.
Habe spontan Ohrenschmerzen und moechte damit gegen den
Beschleunigungsterror protestieren.
Glaube, wir fahren jetzt wirklich.
Menschen weinen und fuehren Selbstgespraeche.
es ist der etwas indifferente zustand nach vier actimel vanilla, zwei packungen flusskrebs-schwänzen, sylter salatfrische und hähnchen-filetstreifen, der mich heute nacht nicht wird schlafen lassen. ich bin nahezu sicher. stattdessen werden mich die anatomisch ungeheuer kenntnisreichen studien von frau rosch bis in den morgen begleiten müssen.
im übrigen hatte ich die schmerzhafte wahl zwischen drei feuerzeugen mit 1-3 herzen oder hässlichen fussballern. was mich daran erinnert, dass mein besonderer dank des tages neben allen, denen täglich gedankt sein will, heute ganz besonders der befreundeten verwandtschaft zukommt. selten sah ich ein schöneres bild!
auch heute spüre ich aufsteigende kälte gepaart mit leibschmerzen (siehe oben) und halbseitigem kopfschmerz. letzteres kann mir keine sorgen machen, seitdem ich im besitz eines teuflischen medikaments bin (frei und legal erworben in einer schäbigen drogerie, in die ich mich vor sturm und regen flüchten musste und man kann ja nicht immer nagellack kaufen), das sich aus aspirin, paracetamol und noch irgendwas (vermutlich vergisst man durch langzeitkonsum mit der zeit alle bestandteile) zusammensetzt. ich sehe hier aber gerade auch noch eine flasche hustensirup. muss spontan an heath ledger denken.
heute von kollegen sehr unschön belogen worden. man hatte mir versprochen liebesbriefe zu mailen. wenn das liebesbriefe waren freunde, dann seht ihr mehr als mageren zeiten entgegen. mehr als mager. so dünn geht gar.
heute trotz dieser sozialen kälte, die ins feindselige abkippt, immerhin mein tagwerk geschafft. es ist mir gelungen mehrere tüten espresso-pads für kaffeepadhaltermaschinen zu kaufen. was viele schöne tage wird folgen lassen.
"Vielleicht ist ihre Liebe weggegangen. Wenn man sich wirklich etwas Gutes versprechen will: Wenn du willst bleibe ich bei dir, auch wenn ich dich nicht mehr liebe. Das ist ein gutes Versprechen. Das heißt wirklich für immer.
In guten wie in schlechten Zeiten. Und das sind doch wohl schlechte Zeiten, wenn der eine den anderen nicht mehr liebt. Nur zu bleiben, solange die Liebe noch da ist, reicht nicht, wenn man Kinder hat."
charlotte roche. feuchtgebiete.
hasen- und tierfreunde jed weder art, gerade dieser tage weiß ich aus gründen wieder einmal sehr genau, warum mir nichts mit mehr als zwei beinen ins haus kommt.
der eine oder andere mag nun einwenden, dass so ein flamingo ja auch ein schönes tier sei und von seinen zwei meistens nur ein bein nutze, ich schließe hiermit auch alle vögel und sonstigen tiere aus.
beim friseur berichten lassen, dass der ort, in dem der freund der mit meinen haaren befassten frau, nur drei discos und ein kino beherberge. als sie sagte "mein neuer freund" zuckte sie ein wenig ratlos und schien sich der sache noch nicht ganz sicher zu sein. es folgte eine längere abhandlung über regionalbahnen im allgemeinen und der hinweis ihrerseits, dass sie heute ein wenig zittrig sei, weil sie schon um sieben habe aufstehen müssen. halber scherz meinerseits, der im zusammenhang mit abgeschnittenen ohren stand.
mit kinderärzten sehr nett telefoniert. pharmazeutische produkte in kurklinikgrossenpackungen umgeschichtet.
kind I und kind II 3,5 tkkg-cd's lang medizinisch rund-um-versorgt.
ausserdem kind I und kind II nach jahrelanger pause einmal mehr die haare abgeschnitten. das sollte wieder reichen für ca. 36 monate, man kann sich ja nicht dauernd um alles kümmern.