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31. Dezember 2007

schluss

so, gleich vorbei das jahr. fazit kann ich nicht ziehen, ich vergesse immer alles.
woran ich mich erinnere...
- viele stunden in zügen verbracht.
- sehr viel zum ersten mal gemacht.
- berlin marathon.
- viel gearbeitet, wenig geschlafen.
- viele dvds in zügen gesehen.
- mehrfach die stimme verloren.
- gepäck optimiert.
- in vielen fremden betten übernachtet.
danke für gastfreundschaft, vertrauen, freundlichkeit, freundschaft, geduld, kraft, aufmerksamkeit, unterstützung, trost, rat, ermunterung und alles. kind I, kind II , dem mitbewohner und der befreundeten verwandtschaft immer und sowieso.

bald 2008. allen nur das beste.

es grüßt mit wärmflasche -
j.

#| FrauJulie on 31. Dezember 2007, 18:12 | 9 Comments (1153) | | 0 TB | jenseitskontakte



teeterror, fortgeschrittener

ein theoretischer ansatz des mitbewohners ist es und er muss es wissen, dass der mensch nur krank wird, weil er zu wenig flüssigkeit zu sich nimmt, vor allem ich. die kommunikation beschränkt sich also auf den satz: "du trinkst zu wenig" und das anreichen einer vollen tasse, die zu mindestens 50% zu leeren ist. ich darf im waschraum wohnen, was gut ist, weil er temporär der einzige beheizbare raum ist. leider passt der esstisch nicht ins bad.
wach sein ist nach 30 minuten zu anstrengend, trotzdem gebe ich mir mühe.
kind II sitzt häkeln an meiner seite. häkeln ist sehr, sehr schwer. häkeln ist schwerer als stricken. unsere beziehung droht am häkeln zu zerbrechen.
stimmung insgesamt labil. versuchen uns mit mehrteiliger cd aus dem tief zu reißen. muss bisher als gescheitert betrachtet werden.

*legt selbstmitleidig den kopf irgendwo ab*

#| FrauJulie on 31. Dezember 2007, 11:12 | 2 Comments (1113) | | 0 TB | bericht zur lage



30. Dezember 2007

.

zurück aus dem teil der welt, wo internet noch recht wenig gilt. darüber gleich krank geworden. muss jetzt viel liegen, sonst läuft flüssiges hirn aus.

#| FrauJulie on 30. Dezember 2007, 11:12 | 0 Comments (1126) | | 0 TB | aphten und rhagaden



09. Dezember 2007

.

immer wieder tun müssen, was getan werden muss.

#| FrauJulie on 09. Dezember 2007, 12:12 | 5 Comments (1293) | | 0 TB | jenseitskontakte



08. Dezember 2007

licht aus

die dunkelheit trägt das unstete in kind I und kind II hinein. eine rastlose langeweile. einzig sichtbarer farbton ist das gelb der augencreme die mit dem eitrigen gelb des behandelten auges von kind I chanchiert.
für mich würde der tag wieder wenig gutes bringen. ich wußte es in dem moment, als ich mich aus dem bett gequält hatte. nacken kaputt, schultern kaputt, rücken kaputt, kopf insgesamt nachhaltig und ohne aussicht auf besserung zerstört. instinktiv und grundlos nach eine hässlichen mütze im regal gegriffen um sie aufzusetzen. menschen die mützen innerhalb geschlossener räume tragen (die sie nicht kleiden, schlimmer noch, mehr entstellen als ohne mütze, obwohl alles auch äußerlich auf die kopf-nacken-schulter-problematik hinweist) sind an sich verdächtig. ich muss mich also fortwährend argwöhnisch beobachten, weil ich nicht genau weiß, was als nächstes kommt. einige kritische überlegungen zu drängenden menschheitsfragen notiert.
wenn der mensch das naheliegende, sich selbst, nicht erträgt, wie kann er dann so etwas wie sozialverhalten entwickeln?
kind II hat sich in die gestern käuflich erworbenen winterstiefel verliebt. liebe alleine füllt aber nur bedingt aus und so wälzt sich kind II verzweifelt durch die räume.
warum scheint es unmöglich den kausalen zusammenhang von fehlendem, menschlichem sozialverhalten und der entwicklung von kosmetikprodukten wie "melkfett" zu erkennen und einzuordnen?
kind II muss zurück an die siebhalter-espresso-maschine.

#| FrauJulie on 08. Dezember 2007, 11:12 | 1 Comments (1235) | | 0 TB | jenseitskontakte



07. Dezember 2007

möglich

mir ist, als ob heute nach alle meine halswirbel zertrümmert worden wären.

#| FrauJulie on 07. Dezember 2007, 14:12 | 2 Comments (1283) | | 0 TB | bericht zur lage