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30. Oktober 2007

.

endlich mit kind I und kind II gesprochen. kind II berichtet vom besuch beim allergologen, von der menge der flüssigkeit die man in ihren linken oberarm injiziert hat, die haltung die der arm dabei hatte, wie lange sie im anschluss daran nicht trinken durfte, was naja es ging so war, wie dünn genau die nadel gewesen sei, die man nach einer gründlichen desinfektion der haut mit alkohol oder so verwendet hat, ist schwankend, ob es klug sein könne, in einer woche den rechten arm hinzuhalten, am dienstag genau, weiß nicht, ob man innerhalb der ersten vier wochen zu beginn einer hyposensibilisierung eine ganze spritze voll mit zeug in ihren arm pumpen wird, macht frage spielchen, na du weißt schon warum der arzt das macht, lässt sich aber nicht mit einem einfachen ja abfertigen, ausserdem testet sie meine kenntnisse im bereich der infektionsprophylaxe bei aufgekrazten nadeleintrittslöchern auf oberarmen. ausserdem kann sie sehr genau begründen warum sie kein junge werden möchte. nachdem wir uns einig sind, dass sie ganz schön glück gehabt hat, dass dieser kelch an ihr vorüber gezogen ist und dass sie bis auf weiteres auch nicht befürchten muss spontan geschlechtsumgewandelt zu werden, übergibt sie mit einem, wenn es sein muss an kind I. kind I hat wenig zeit, weil ein pferdebuch wartet. wir klären nur die details insbesondere die genaue zeitliche übergabe der pferde-hefte, ohne die ich nicht nach berlin fahren muss. ausserdem lobt kind I kenntnisreich die arbeit des letzten jahres.
dann müssen wir uns trennen. kurz nur. morgen heim.

#| FrauJulie on 30. Oktober 2007, 22:10 | 0 Comments (1162) | | 0 TB | emotion, primär



28. Oktober 2007

sonntag

in der nacht zum zweiten mal hintereinander "agenten sterben einsam" gesehen. dabei festgestellt, dass die wohnung, in der ich derzeit schlafe ausgesprochen fußkalt ist. der reißverschluß einer jacke wurde opfer der freude darüber, dass ich jetzt erst aufgestanden bin. insgesamt muss man sagen, dass die jacke auch vorher schon nicht mehr im allerbesten zustand war.

ich grüße kind I, kind II, den Mitbewohner und die befreundete verwandtschaft an dieser stelle ausdrücklich. vermutlich komme ich bald nach hause. bis dahin ist noch genug zeit, vorfreude angemessen aufzubauen!

#| FrauJulie on 28. Oktober 2007, 08:10 | 0 Comments (1126) | | 0 TB | bericht zur lage



19. Oktober 2007

Zuhause

Monatelang nicht so pünktlich in Berlin angekommen, wie am gestrigen Abend des Bahn-Streiktages. Zuhause zu sein heißt, eine Tasche voll schmutziger Wäsche auszukippen und schnellst möglich in den Zustand der Reinigung zu überführen. Gerade wenn sie wieder trocken ist, muss sie zurück in die Tasche. Jetzt im HerbstWinter wird das knapp.
Am Morgen von der Kind I-Kieferorthopädin Märchen erzählen und mehrer Bären aufbinden lassen. Einen Kostenvoranschlag mitgenommen. Mir ist gestattet worden darüber zu schlafen.
Phasen schwere Tagesmüdigkeit. Phasen schwer Tagesüberdrehtheit und depressiver Verstimmtheit. Phase des nur liegend und warm haben Wollens. Die Hoffnung nicht mehr oder wenigstens nicht so schnell wieder aufstehen zu müssen. Ich kann stundenlang gegen die Wand starrren und mir dabei die Struktur der Tapette nicht merken. Der Daumen hat sich auf ein okehes Krüppel- und Scherzniveau eingependelt. Freunde, wenn ihr denn da draußen seid, geht hinterher zum Arzt, wenn ihr euch Tonnen schwer Taschen an den Daumen gehängt habt.
Morgen mit Kind I Jacke, Pullover, Stiefel kaufen und dabei liegt der letzte Schuhkauf gerade erst ein paar Wochen zurück. Man gönnt uns keine Erholungsphase. Wir werden uns früh auf den Weg machen und evtl. liebe Telefonansprechpartner für den Notfall aktivieren müssen. Es wird nicht gut gehen.

#| FrauJulie on 19. Oktober 2007, 15:10 | 1 Comments (1222) | | 0 TB | zuhause



16. Oktober 2007

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die frage ist ja und ich muss sie stellen, wenn denn in, um, an meinem daumen etwas gebrochen wäre, würde sich eine heilung von alleine einstellen oder bleibe ich jetzt ein daumen-krüppel?

wenn ich einer neigung nachgeben könnte so wäre es die, morgen, ganz besonders morgen einfach gar nicht aufzustehen.

#| FrauJulie on 16. Oktober 2007, 23:10 | 5 Comments (1326) | | 0 TB | histologie



08. Oktober 2007

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der versuch, meinen haaren einen stimmungsvollen farbton zu geben verlief dahingehend suboptimal, dass mein gesicht in mitleidenschaft gezogen worden ist. ungünstig jetzt, egal wohin gehen zu müssen. das tragen eines tuches wurde mit spöttischem lachen quittiert.

#| FrauJulie on 08. Oktober 2007, 18:10 | 0 Comments (1168) | | 0 TB | bericht zur lage



finger

vom laufen erholt, ist es der zerstörte daumen, der immer noch schmerzen bereitet (kind II schimpft im hintergrund über hausaufgaben, wir diskutieren das rasch aus, kind II fordert mich auf die wohnung zu verlassen und mir mit der rückkehr zeit zu lassen). selbstverständlich könnte ich zum beispiel morgen vormittag zu einem arzt gehen (könnte, muss mit kind II zu einem der vielen spezialisten). wenn dieser termin also nicht wäre (kind II kratzt mit einem stift löcher in papier), könnte ich, wobei es ganz natürlich unmöglich mehr als 14 tage nach dem eigentlichen vorfall einen arzt aufzusuchen. das käme einem entkleiden auf offener straße gleich und wer will das schon, insbesondere bei diesen temperaturen (kind I leiert seit 20 minuten teile des großen ein-mal-eins herunter). kind II und ich müssen genau jetzt getrennt werden, kind I leiert dazu weiter im hintergrund. irgendwo um das gelenk meines rechten daumens ist etwas nachhaltig zerstört, durch eigenes verschulden und damit dummheit. elternabende werde überschätzt, dennoch werde ich heute zu einem gehen. themen offen, sollte man mir ganz übel mitspielen wollen (kind II schließt sich im bad ein), könnte man eurythmie mit eigentbeteiligung ganz oben auf die liste setzen. (kind II kommt wieder und zischt, dass es mir später nicht leid tun müsse). den daumen, insbesondere den rechten braucht man ja mehrfach im laufe eines tages. zum halten, heben und ankleiden (kind II weiß nicht, ob sie mit mir morgen zum arzt geht, dann sind wir schon zwei). die frage, die man jenseits von elternabenden thematisieren könnte ist ja, inwieweit man auf die selbstheilung eines daumengelenkes einfluss hat (kind II will jetzt gar nichts mehr wissen, kind I beginnt wieder mit dem großen ein-mal-eins, kind II hat keinen bock mehr etwas zu machen und am meisten nicht mit mir). jetzt erst mal tee.

#| FrauJulie on 08. Oktober 2007, 16:10 | 4 Comments (1426) | | 0 TB | aphten und rhagaden