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28. Februar 2007

man sollte sich hin und wieder selbst überraschen

bisweilen nimmt die eigene blödheit doch noch erschreckende züge an.

#| FrauJulie on 28. Februar 2007, 18:02 | 6 Comments (1531) | | 0 TB | jenseitskontakte



27. Februar 2007

.

Es muss meine eigene innere Kälte sein, die mich in Zügen immer frieren macht.

#| FrauJulie on 27. Februar 2007, 16:02 | 0 Comments (1346) | | 0 TB | bericht zur lage



26. Februar 2007

Vermehrung

Ein weiteres Kind erblickt das Licht der Welt.

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#| FrauJulie on 26. Februar 2007, 09:02 | 1 Comments (1491) | | 0 TB | bekenntnisse



25. Februar 2007

brotzeit

der anblick von kotze ist dem geronnener milch fast ebenbürtig.
es folgt kurzes, unergiebiges würgen und husten.

#| FrauJulie on 25. Februar 2007, 20:02 | 5 Comments (1479) | | 0 TB | jenseitskontakte



widerliche lebensmittel

soja wiener würstchen.
konsistenz einer brackigen zunge mit schleimigem ölfilm darum herum.
geschmacklich schlimm bis eklig.
nicht einmal senf extra scharf kann darüber hinwegtäuschen.
wurde an teile der befreundeten verwandtschaft selig erinnert, die beim anblick derartiger dinger gerne davon sprachen, doch lieber baumrinde zu essen.
besser ist das.

#| FrauJulie on 25. Februar 2007, 19:02 | 3 Comments (1398) | | 0 TB | devotion



.

ach ja.

über schmerzen nachgedacht.
und über eine wichtige botschaft für die befreundete verwandtschaft.
die käme dann jetzt:
100 minuten.
das war sie schon.
kann man aber nicht oft genug sagen, eigentlich.
100 minuten.

auch nicht unproblematisch, hautunreinheiten, faltenbildung und fortschreitende, sichtbare alterung im allgemeinen. wer erinnert sich nicht gerne an den slogan: das hätten pickel werden können.

#| FrauJulie on 25. Februar 2007, 17:02 | 1 Comments (1387) | | 0 TB | histologie



21. Februar 2007

Rückführung von Lebenszeit unterstützend herbeigeführt durch schnelles Ein- und langsames Ausatmen

Was Noro und H3 bis zur Stunde nicht geglückt ist, die Deutsche Bahn hat mich einem raschen und schmerzhaften Ende einige entscheidende Schritte näher geführt und handgeschmiedete Nägel in meinen mit Samt ausgeschlagenen Ebenholzsarg gebohrt. 78 Minuten Verspätung. Im 10 Minutentakt akustisch unverständliche Durchsagen, Idealerweise beim Ein- bzw. Ausfahren eines anderen Zuges. Gehen oder bleiben. Aufgrund einer gewissen hündischen Treue gegenüber nahezu allem es nicht geschafft, Gleis 13 loszulassen. Ab Minute 38 verlor ich Glieder meiner Zehen. Jetzt weinende Menschen im Zug, die Termine verpassen und verzweifelt versuchen Vorstellungsgespräche zu verlegen, allein ich habe keine Tränen mehr, außerdem keine wasserfeste Schminke aufgetragen. Die Fehler häufen sich. Mein Termin ist auch dahin. Selbstverständlich ist mir eine Scheiß-Egal-Haltung, auch und gerade da ich die Porta Westfalica passiere, fremd, aber eine schleichend pessimistische Vergiftung meiner lichtvollen Seele muss konstatiert werden. Oberhalb eines kruppstahlverhärteten Schulter-Nacken-Gürtels, liegt der Schädel in einer Schraubzwinge, die minütlich enger gezogen wird. Eine Frage bleibt: Wird der Knochen nach oben wegplatzen oder wird alles gleichmäßig zu Brei? Auch das Rätsel ob es ratsam ist bei latent vorhandener Übelkeit Aspirin zu nehmen, wird bis auf weiteres ungelöst bleiben. Ich werde in den Schmerz hineinatmen, irgendwann sollte das zum ersten Mal funktionieren.

Gerade erreicht uns, die wir hier aschfahl beisammen sind, die Durchsage, dass der Zug nun doch nicht da halten wird, wo er eben das eigentlich tun sollte. Wir sollen doch bitte geordnet aussteigen und einen vielleicht folgenden Anschlusszug nehmen. Ist der Zugchef aus Sicherheitsgründen via Funk zugeschaltet? Muss er lachen, wenn er sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt? Sind seine Mitarbeiter Nahkampf geschult? In einem Anflug von primitiver Schäbigkeit gedacht, ob diesen fäkalienbehafteten Stuhlgangsausgangsöffnungen evtl. jemand ins Hirn geschissen haben könnte, den Gedanken wegen zuviel Scheiß aber umgehend verworfen.

Möglicherweise den falschen Zugteil bestiegen.

#| FrauJulie on 21. Februar 2007, 16:02 | 3 Comments (1702) | | 0 TB | bericht zur lage



20. Februar 2007

Das Sterben der Bäume

Seit heute sehr früh wird alles gefällt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (Sagen Sie nichts. Herrlicher, kleiner, gut vorbereiteter Scherz!).

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Betroffenheit bei den nächsten Angehörigen.

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Unsere Freunde vom Ordnungsamt sorgen in 4er Formation dafür, dass kein Auto mutwillig von einem Baum erschlagen oder angegriffen wird.

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#| FrauJulie on 20. Februar 2007, 09:02 | 3 Comments (1513) | | 0 TB | jenseitskontakte



19. Februar 2007

einfach so für zwischendurch

sich bei der fortschreitenden physischen und psychischen verwahrlosung zusehen und nichts dagegen tun

#| FrauJulie on 19. Februar 2007, 23:02 | 4 Comments (1459) | | 0 TB | aphten und rhagaden



Man soll immer seinen Beitrag leisten

Mit sehr einfachen Mitteln kann dafür gesorgt werden, dass Kind II dereinst ihrer Psychotherapeutin sehr viel zu erzählen kann, wenn sie nach Wochen des steten Weinens, endlich Worte finden wird.

Zum Beispiel Fasching und die Auswahl des richtigen Kostüms.
Im vergangenen Jahr sollte zum Thema "Auf der Ritterburg" (oder so ähnlich) eingekleidet werden. Selbstverständlich werden Mädchen dann gerne Burgfräulein oder Prinzessin. Eine gute Wahl, weil dazu in der Regel alles in mehrfacher Ausführung vorhanden ist, inkl. rosa Glitzerschleier und Krone. Kind II wurde Drache. Ein grüner Drache. Teile des Kostüms wurde mir, da ich leise weinend durch die Straßen zog, von guten, mitleidigen Menschen kurzfristig geliehen.

Dieses Jahr Thema "Märchen". Zunächst wollte Kind II Vampir werden. Nein, sagt der Mitbewohner, Vampir geht nicht. Naja, nicht ganz so schnell rufe ich, Vampir geht schon irgendwie (... Kostüm erscheint vor einem meiner inneren Augen, alles da, außer Menschenblut, das sollte aber kein Hindernis sein). Das ganze scheiterte an den Verhandlungen bezüglich eines Vampirgebisses, das leider nicht genehmigt werden konnte. Es folgte die Variante: Teufel. Teufel, super sage ich (weil alles vorhanden...) ... alles bis auf des Teufels Hörnchen. Nein, sagt Kind II, ohne richtige Hörnchen, kein Teufel. Es folgte die Variante: Ritter. Kind, sage ich, wir haben kein Schwert, wir haben keine Rüstung, wir haben keinen Helm. Kind II hat nun die Faxen dicke: "Was soll ich denn dann werden? Ein Fußball? Oder eine Laterne? Dann könnt ihr mir eine Kerze auf den Kopf setzen und mich bunt anmalen."
Kind, erwidere ich gütig, alles kein Problem, du wirst ein Ritter.
Schwert gekauft, dem Vollplastik-Ritterset aber widerstanden. Wir basteln dir einen Helm, sage ich (Unterlippe von Kind II zittert). Auf dem Heimweg murmelt das Kind ohne Unterbrechung: "Ich brauche aber auch eine Schwertscheide."
Kind II ist davon zu überzeugen (gleichgültig?), dass man als richtiger Held, die Waffe nackt bei sich trägt, um allzeit bereit für die Schlacht sein zu können.
Am Nachmittag wird gebastelt. Mit Leim und Papier. Die Stimmung sinkt. Kind II schweigt und trägt freiwillig Brille.

Nachts kann man Kind II im Schlaf murmeln hören: "Hätten wir nur das Ritterset gekauft. Selber basteln, das ist ja so peinlich."

#| FrauJulie on 19. Februar 2007, 11:02 | 7 Comments (1475) | | 0 TB | bericht zur lage



.

heute nacht die orientierung verloren. war mir sicher, ganz wo anders zu sein. noch sicherer, etwas vergessen zu haben. außerdem hatte ich wunderschönes, langes, schwarzes haar. doch schon beim liebevollen bürsten der haare brach die erkenntnis brutalstmöglich in den traum, dass es nicht um meine haare handeln kann. zurück blieb das gefühl etwas vergessen zu haben und nicht da zu sein, wo ich sein müsste.

#| FrauJulie on 19. Februar 2007, 07:02 | 1 Comments (1378) | | 0 TB | traumdeutung



17. Februar 2007

.

basteln einer ritterrüstung.

der helm trocknet im sanften warmluftstrom der heizung.

#| FrauJulie on 17. Februar 2007, 17:02 | 0 Comments (1293) | | 0 TB | devotion



schimmer und glanz

oft und gern gesehen, fettiges haar oder auch fettige haare. vielleicht kein ganz neuer trend. kann auch eine visuelle täuschung nach annähernd 4 stunden dogma film gucken gewesen sein, dass alle um mich herum betroffen sind, alle außer mir. vielleicht.
gerade dieser tage muss bezüglich dieser thematik eine eindeutige geschlechtsspezifische differenzierung konstatiert werden (kann natürlich am falschen umgang liegen). evtl. soll so auf einfache art nachlässigkeit gegenüber äußerlichkeiten signalisiert und damit direkt auf einen guten kern verwiesen werden? männer scheinen mit der thematik offensiver und unkomplizierter umgehen zu können, während in mir latent das bedürfnis schwappt, die haare des gegenübers einzeln auszureißen, um mich selbst vom anblick zu befreien (alternativ könnnte ich selbstverständlich auch den raum verlassen oder die augen schließen).
summa summarum wäre die suche nach meinem guten kern leichterhand verschwendete lebenszeit.

#| FrauJulie on 17. Februar 2007, 17:02 | 2 Comments (1350) | | 0 TB | jenseitskontakte



16. Februar 2007

alternative handlungsmöglichkeiten

auch heute steckt das leben voller möglichkeiten, selbst wenn es auf den ersten blick ganz anders scheint, man muss sie nur erkennen und voller allem fühlen können.
- aufstehen
- der eigene anblick unmittelbar danach
- sich allmählich erhitzendes kaffeewasser
- der in der tasche festsitzende geldbeute
- rolltreppe fährt von oben nach unten
- rolltreppe fährt gar nicht
- menschen
- menschen, die sich langsam bewegen
- menschen, die sich sehr langsam bewegen, dazu aber bald keine gelegenheit mehr haben werden, weil ihnen die dazu notwenigen beine fehlen werden
- menschen in zügen
- lustige menschen in zügen
- lustige menschen, mit lustigen kostümen in zügen
leider fehlt in diesem moment der erkenntnis, verbunden mit einem dringenden handlungswunsch, häufig die langstielige axt, um dem ganzen elend ein rasches ende bereiten zu können.
aus diesem und aus anderen gründen sollten man gegenüber der möglichkeit, sich mit schaum vor dem mund auf dem boden wälzend erleichterung zu verschaffen und dabei der welt laut mitzuteilen, was man ihr schon immer einmal sagen wollte, jederzeit offen zeigen.

#| FrauJulie on 16. Februar 2007, 08:02 | 6 Comments (1450) | | 0 TB | bericht zur lage



12. Februar 2007

Bereit für die Traurigkeit

Trotz redlichen Bemühens gelang es bislang nahezu nicht, mir die Romantik eines Sonnenauf- und –unterganges zu erschließen (z.B. Korsika, 1992 (o.ä.), stundenlange quälende Fahrt an oder auf DIE Klippe, bekannt für romantischste Sonnenuntergänge. Nach Nahtod-Erfahrungen in Kleintransporter mit idiotischem Fahrer und geisteskranken Mitfahrern, entlang steilster Küstenstraßen, außerstande ein anderes Gefühl als Angst zu produzieren). Aber für fast nichts zu alt und kurz davor jung zu bleiben, bin ich gerade dieser Tage bereit mich (wenn auch noch selten) eines neuen, um nicht zu sagen besseren belehren zu lassen. In diesem Augenblick der Schwäche, könnte man auch von einer gewissen Offenheit und Bereitschaft meinerseits sprechen, allerdings verhalten und mit bedenklich sich hin und her wiegendem Kopf. Es wäre süß, wenn mir das zugute gehalten werden könnte. Aber wenn die Wortschöpfungskraft versagt, müssen bekannte Bilder her (siehe unten: Eis- und Nebelmärchen und weitere). Und so fuhr ich einmal mehr unbedarft durch die Gegend, wie es dieser Tage meine Art ist (mit leichten Scherzen in den Knien, aber das ist eine andere Geschichte). Die weiter gefasste Heimat, ein Eis- und Nebelmärchen. Und dann: deutscher Sonnenaufgang, hinter Nebel verhangenen Wiesen und kahlen Baumstümpfen und für einen Moment schien ein feuchtkalter Hauch, sagen wir mein Herz (was nicht gut wäre, weil dann läge es ja offen herum) zu streifen. Zur Rückführung auf den Boden der Tatsachen rasch den unter seinem T-Shirt hervorlugenden Bauch meines Tischgegenübers betrachtet. An dieser Stelle kann ich auch bekennen, dass ich Tischplätze in Zügen fast hasse. Muss ein Kindheitstrauma sein (jetzt grell strahlende Sonne vor eisigen Wiesen, die zu dampfen scheinen).

Ich kann nur vermuten, halte die Zugfahrgastbetreuungschefin (?), rein stimmlich, für ca. 15 Jahre alt. Vielleicht darf sie im Rahmen eines Schulbetriebspraktikums heute einmal Chefin sein? Ahhhh der väterliche Zugfahrgastbetreuungspraktikantenchef klingt doch gleich ganz anders.

Am Wochenende liegend, ergebnisoffen über "nah am Wasser gebaut" nachgedacht.

#| FrauJulie on 12. Februar 2007, 11:02 | 5 Comments (1406) | | 0 TB | bericht zur lage



10. Februar 2007

Körper ist nicht alles, aber doch mehr Masse als man denkt

Vor einigen Wochen las ich in der Fachzeitschrift InStyle, dass die Arme des Schauspielers Matthew McConaughey in einem starken proportionalen Missverhältnis zum Rest seines Körpers stünden (zu kurz), was ich trotz der reichhaltigen Bebilderung so nicht erkennen konnte und sowohl für einen Scherz als auch eine okehe Rechtfertigung hielt ihn ca. 98 mal mit nacktem Oberkörper zu zeigen (MM am Strand, MM auf dem Fahrrad, MM beim Zähneputzen, MM beim Workout am Strand, MM mit Hund am Strand etc.). Nun sitzt mir gegenüber ein Mann, dessen Arme in einem ganz bemerkenswerten proportionalen Missverhältnis zum Rest des Körpers stehen (ganz sicher zu kurz) und wenn ich dazu neigen würde, ich starrte ihn die folgenden Stunden an. Mit an Sichertheit grenzende Wahrscheinlichkeit ist es nicht Matthew McConaughey. So verweilt mein Blick auf dem Hinterkopf des Vordermannes, der von einer unsachgemäß ausgeführten Nassrasur böse entstellt ist. Könnte auch Absicht gewesen. Wenn wir etwas vertrauter miteinander sind, sein Hinterkopf und ich, dann Frage ich möglicherweise nach. Außerdem ist es so, dass ich die ganze Bekleidung meiner Reisetasche inkl. Schlafanzug übereinander tragen würde, wenn eine gewisse Grundhemmung nicht Teil meiner charmanten Persönlichkeit wäre. Andererseits riecht es (da es kalt im Zug ist) nun nicht mehr so, als sei die Zugtoilette aus- bzw. übergelaufen. Denke wehmütig an die Redensart, dass schon viele erfroren, aber noch keiner erstunken (verstunken!?) ist. Muss an dieser Stelle eine direkte Analogie zu: erstunken und erlogen hergeleitet werden? Man steckt wie so oft nicht drin.

#| FrauJulie on 10. Februar 2007, 09:02 | 5 Comments (1793) | | 0 TB | bericht zur lage



05. Februar 2007

Nachdenklich

Als ich mir gerade versonnen durch den Damenbart strich und einige Reste des festgekrusteten Mittagessens herausgekratzt hatte, war mir klar, dass es so nicht weitergehen kann.

#| FrauJulie on 05. Februar 2007, 16:02 | 14 Comments (1631) | | 0 TB | fragenanmich



Hineinreiten

Kind I erhielt zu Weihnachten ein Paar großzügig bemessene Wadenwärmer, die ich gerne an mich weiterreichte. Diese schmiegen sich an kalten Wintertagen nun oft und gerne an und um mich.

Kind I: Also, du musst die nicht immer anziehen. Wenn meine Unterschenkel so dick sind wie deine, dann kann ich die ja tragen und du sollst die vorher nicht total ausleiern.
J. (höchst konzentriert dabei, mehrere Meter Haar in formschöne Zöpfe zu ondulieren): !?
Kind I: Du verstehst schon, wenn meine Beine so sind wie deine, so dick sind deine Beine ja gar nicht...
Kind II: Naja.

#| FrauJulie on 05. Februar 2007, 07:02 | 0 Comments (1334) | | 0 TB | bericht zur lage



04. Februar 2007

Geplatztes Kondom auf blutigem Fußweg

Ach, es ist Sonntag, Tag der Ruhe, Einkehr und Besinnung. Ein hausinternes mir namentlich nicht bekanntes Gremium hatte entschieden, dass die inhaltliche Beschaffung der ersten Mahlzeit des Tages vertrauensvoll in meine Hänge gelegt werden könne. Kind II nahm dies sehr gerne zum Anlass ab 6.00h auf ihren zunehmenden Hungern hinzuweisen. Es musste also die Treppen hinunter gekrochen werden. Auch wenn der Blick noch schlierig verhangen und die Augen der Tageszeit entsprechend zugeschwollen waren, gelang es relativ elegant dem Ungemach auszuweichen. Eine gallertartige Ersatzflüssigkeit hatte sich symmetrisch darum verteilt. Die Blutspur führte von der Haustüre Richtung Bäcker. Kann ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Einen und dem Anderen vermutet werden und wie mag es demjenigen, der beides verlor, gerade jetzt ergehen und wird er sich jemals wieder vor Krankheit und ungewollter Vermehrung schützen müssen?

#| FrauJulie on 04. Februar 2007, 17:02 | 2 Comments (1581) | | 0 TB | aphten und rhagaden