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30. Januar 2007

Inhalat

Es könnte ursächlich an der zwei Tage zurückliegenden exzessiven Inhalation von Glattleder-Imprägnierspray (mit begleitender Verätzung der Nasenschleimhaut) gelegen haben, fest steht, ich besuchte heute Nacht (mit Unterbrechungen) über Stunden ein Udo Jürgens Konzert. Tosender Applaus, Bravo Rufe, Standing Ovations bei der Vorstellung des Pepe Lienhard Orchesters. Ich konnte leider nicht mit tun, da zu mir wiederholt und mantraartig eine Stimme aus dem Off sprach:
Frau J.! Sie haben auch so einen Nein-Sager-Körper. Machen sie doch einmal eine Öffnungsgeste.
Mit der Augenpartie einer 85 jährigen ist nicht leicht Gesten machen.

#| FrauJulie on 30. Januar 2007, 08:01 | 5 Comments (1530) | | 0 TB | traumdeutung



27. Januar 2007

those who left behind

am ende schließen sich die kreise und man kommt dahin zurück wo alles begann und sich wie folgt zusammenfassen lässt: aluminiumchlorid.

auf der wiederkehrenden suche nach neuen krankheiten die man gelegentlich vielleicht noch sinnvoll gebrauchen könnte, heute auf ein weiteres die menschheit im eventualfall ausrottendes gebrechen gestoßen:

Miserere (von lat. erbarme dich), auch Kopremesis genannt, ist ein medizinisches Synonym für das seltene Krankheitsbild des Koterbrechens.

und denke sie immer daran, aus bluterbrechen wird durch die einwirkung von magensäure ganz schnell kaffeesatzerbrechen. obacht also, was gerade heute entgegen der natürlichen Richtung durch die Speiseröhre und den Mund wieder aus ihnen heraus möchte.

#| FrauJulie on 27. Januar 2007, 16:01 | 5 Comments (1471) | | 0 TB | bericht zur lage



22. Januar 2007

nicht ausgesprochen kontaktscheu

gerade heute ist es zeit für einen ausgeprägten seltektiven oder eletiven mutismus gegenüber bestimmten menschen. gehemmtheit, kommunikativer und sozialer rückzug und eigenbrödlerisches verhalten brechen sich einem sprudelnden wildbache gleich oder auch wie kochende lava bahn. flüsse aus gold sollten nicht unerwähnt bleiben. ließe man sich auf die befreiung von pflichten als sozialem krankheitsgewinn ein, man könnte verrückt werden vor freude und gleisender herrlichkeit. wenn sie mich sehen könnten wie ich hier liegend innerlich lateinamerikanisch tanze, mehr motorische unruhe war selten. kommunikation fände jederzeit, tag und nacht, nur noch mit der befreundeten verwandtschaft statt. sie weiß es noch nicht, aber wenn sie es wüßte, sie freute sich. durch telefonleitungen fände eine gleichsam nabelschnurartige verbindung statt.
ein wenig schlaf könnte helfen.

#| FrauJulie on 22. Januar 2007, 21:01 | 1 Comments (1477) | | 0 TB | fragenanmich



21. Januar 2007

alternierend

zusätzlich zu den huschenden wesen (ich bin ein wenig schreckhaft geworden, da sie sehr schnell sind und mal von rechts dann wieder von links kommen), kann ich seite heute, ungefair 15.38h, ein atemgeräusch hören. immer wenn ich ausatme, atmet es mit.

#| FrauJulie on 21. Januar 2007, 15:01 | 6 Comments (1693) | | 0 TB | jenseitskontakte



20. Januar 2007

ich hatte mich kurz im anblick meiner augen verloren

gestern (spät) bei dem satz "meine damen und herrn, willkommen in berlin hauptbahnhof" leise geweint und nach dem verlassen des zuges den kühlen bahnsteig geküßt.
nepper, schlepper, bauerfänger versuchen schabernack mit meiner kreditkarte zu veranstalten.
seit heute nachmittag sehe ich vermehrt dinge an mir vorbei huschen, die andere nicht sehen.

#| FrauJulie on 20. Januar 2007, 17:01 | 2 Comments (1449) | | 0 TB |



17. Januar 2007

masse

es ist nahezu unmöglich im finsteren morgengrauen den weg von der u-bahn zum regionalbahngleis ohne menschliche verluste zurück zu legen. wellenbrechergleich wirft man sich gegen stetig brandende und nicht enden wollende menschenmassen, die einen gerne tottrampeln würden, ganz gewiefte spritzen mit kochend heißer kaffeeersatzflüssigkeit um sich.
seit 1 stunden 42 minuten aufsteigende spannungskopfschmerzen.

#| FrauJulie on 17. Januar 2007, 08:01 | 2 Comments (1386) | | 0 TB | bericht zur lage



weg

nachts minutenlang im aufzug gestanden und keine lösung für die frage gefunden: "warum fährt er nicht?"dann die folgenschwere entscheidung getroffen den e-dings zu drücken. die reaktion erfolgte flüssig und spontan.

#| FrauJulie on 17. Januar 2007, 08:01 | 0 Comments (1410) | | 0 TB | jenseitskontakte



15. Januar 2007

Geschichten voller Lokalkolorit

Wie schön wäre es jetzt, den letzten Schluck Kaffee erbrechen zu können, der irgendwo sauer zwischen Speiseröhre und Magen hin und her schwappt. Die junge und sicher sehr sympathische (wir hatten noch keine Gelegenheit uns miteinander bekannt zu machen) Frau neben mir ist sanft eingeschlafen, was mir zarte Bewunderung entlockt. Hinsetzen, schlafen, gut. Sie schnarcht leise und liegt in Bälde zur Gänze in meinem Schoß. Die Armstütze die ich zwischen uns legen konnte, wird nicht mehr lange standhalten. Es ist die nachezu metaphysische Frage von Nähe und Distanz, zwischen (fremden) Menschen, die mich in diesen Minuten bewegt, geradezu umtreibt und meine Oberlippe ein wenig zucken macht. Wer möchte Richter sein und sagen, jetzt ist es aber gut (aus ihrem Handy kommen Geräusche, die wie Musik klingen), geh weg. Aber wenn man mich fragen würde, gerade jetzt, dann müsste ich sagen, es ist gut, wenn der Mensch viel Platz hat. Eine Armstütze Abstand wenigstens. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Sie rutscht. Sie rutscht. Es wäre herzlos zu schupsen, aber ich gestehe dennoch den Impuls und das geradezu physische Bedürfnis.

Der junge Mann schräg vor mir, isst mit maschineller Präzision ein Nutellabrötchen. Er zählt sicher die Bissen zwischen jedem einzelnen schnappartigen Nachfassen oder die Sekunden. Während in meiner Speiseröhre nur Kaffee schwappt, muss seine große Brocken nach unten befördern. Bei mir bliebe alles stecken. Wunderwerk Mensch.

In einem solchen Fall kann man auch nicht einfach auf die Toilette gehen, denn wenn ich ginge, läge sie bei meiner Rückkehr auf meinem Platz und der Zug ist ausgebucht. Bekenntnis: ich habe eine Weckhemmung. Lieber säße ich bei den verstörten jungen Menschen, die hier überall auf den Gängen zu finden sind, auch weil der Akt als solcher nur unsympathisch machen kann. Die Möglichkeiten der Ansprache nach heftigem Schütteln sind begrenzt: „Nanana mein junges Fräulein, sie liegen gerade auf meinem Platz (an dieser Stelle könnte man den Blick einmal durch den Wagen schweifen lassen, liebenswürdig laut auflachen und einem verschreckten Mitreisenden, dem, „kann die dumme Sau nicht einfach ihre Klappe halten,“ auf die Stirn geschrieben steht, vertrauensvoll zuzwinkern), jetzt aber flott runter da, andere wollen auch sitzen.“ Mehrmaliges Antippen einhergehend mit hilflosem Schulterzucken und begleitet von einem ins Gesicht gemeißelten mütterlichen, alles verstehenden („als ich so jung war wie du, bin ich auch noch müde gewesen“) und alles verzeihenden („es ist mein Fehler und auch Schwäche, dass ich sitzen möchte und ich entschuldige mich“) Lächeln ginge auch.
Da endlich geht die Sonne mit der Präzision einer Neonröhre auf.

#| FrauJulie on 15. Januar 2007, 10:01 | 1 Comments (1413) | | 0 TB | histologie



14. Januar 2007

Urinstein

Grundsätzlich sollte man von nichts ausgehen und immer das schlimmste annehmen, eine absolut und ausschließlich positive Haltung auf und gegenüber fast allem, die mir schon viele Male treue Dienste geleistet hat. Abweichungen davon, die in Grenzbereiche des laissez-faire vorstoßen, machen sich selten bis nie bezahlt. Heute zum Beispiel verließ ich mit mäßig wehendem und falsch gelegtem Haar das Haus Richtung Schule um für porentiefe Reinheit zu sorgen. Ich trug eine optisch fragwürdige, flauschige Kombination in rot grün und dachte bei mir: Es ist Sonntag, die Menschen haben ein Heim und sind auch gerne dort, es wird dich niemand sehen, außer die Kreaturen in Bus und Bahn, aber die sehen sonntags selten gut aus. Die Annahme zeugt von Naivität und fahrlässiger Dummheit. Die Schule war dicht bevölkert mit adretten Menschen in dezenter Oberbekleidung. Nun darf das Reinigungspersonal sich sicher von denjenigen unterscheiden, die zu Themen wie Nachhaltigkeit, Weltfrieden und Initiative für Zukunft und fast alles tagen, aber muss man derart unangenehm auffallen. Außerdem muss man sich der Frage stellen, ob das Tragen und vor allem Benutzen von Musikabspielgeräten in lasierten Räumen vor Dritten schicklich ist, oder nicht.
Aber blenden wir die Welt um uns herum aus, um selbstvergessen die Reinigung des WC-Bereiches bewältigen zu können und an dieser Stelle, liebe Überzeugungstäter und Anwender von biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln: in Bereichen, die weitestgehend als öffentlich zu bezeichnend sind, sollten Hilfsmittel, mit denen sich theoretisch auch gefahrlos die gesamte Körperpflege durchführen ließe, inkl. innerer Anwendung, nur sparsam und an unbedenklichen Stellen Verwendung finden. Aber ich bin nur eine Stimme von vielen und lege gerne meine Hände für die kommenden Stunden in Desinfektionsmittel ein.
Das man oft und gerne über gerade von mir gewischte Areale lustwandelte, führte zu einer unzureichenden Kanalisierung lose dahinwabernder Energien ganz tief in mir.

#| FrauJulie on 14. Januar 2007, 14:01 | 13 Comments (1572) | | 0 TB | fragenanmich



Radikale Energien

Charakteristisch für den heutigen Tag ist, daß Sie auf etwas völlig Unerwartetes gefaßt sein müssen. Sie suchen eine Unterbrechung der Alltagsroutine, die Sie am besten absichtlich herbeiführen sollten. Vielleicht entdecken Sie wertvolle Qualitäten in sich, die Sie gar nicht kannten, einfach weil Sie Angst hatten, sie zu zeigen.

Hmhm. Na dann. Mensch. Heute also mal richtig verrückt sein. Führe ich eine völlig wahnsinnige Unterbrechung der Alltagsroutine herbei und gehe die Schule von Kind I und Kind II putzen. Vielleicht entdecke ich auch etwas, was ich bisher gar nicht kannte und kehre ganz anders zurück als ich auszog. Am Ende stoße ich gar tatsächlich auf wertvolle Qualitäten von denen man die Menschen ja des öfteren reden hört. Jetzt bin ich richtig gehend ein wenig aufgeregt. Wer weiß, in welchem Zustand sich die Toiletten befinden!?

#| FrauJulie on 14. Januar 2007, 10:01 | 0 Comments (1367) | | 0 TB | sternstunden



13. Januar 2007




12. Januar 2007

bildbetrachtung

die wurstigkeit geschwollener finger.

#| FrauJulie on 12. Januar 2007, 16:01 | 3 Comments (1426) | | 0 TB | jenseitskontakte



.

waschmittelvergiftung. wann ist es soweit?

#| FrauJulie on 12. Januar 2007, 16:01 | 0 Comments (1222) | | 0 TB | jenseitskontakte



.

nachdenken über einen magendurchbruch.

#| FrauJulie on 12. Januar 2007, 16:01 | 2 Comments (1316) | | 0 TB | jenseitskontakte



09. Januar 2007

Birken vor aschgrauer Wolkenwand

Des Reisens heute ein wenig müde, liebe Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter, grüße ich sie dennoch mit wachem Blick und nahezu erhobenem Haupt. Erster, düsterer Vorbote war in der Nacht, die Unfähigkeit zu einer raschen Zusammenstellung des Gepäcks. Um mich möglichst zügig aufzuheitern, sah ich eine neue, durch und durch zukunftsoptimische TV-Serie über die lustige Kombination von Kamelpocken und Ebola, als innovativer Tötungsvariante. Verbreitet wurde das Ganze über ein eigens dafür gezüchtetes Baby. Im Anschluss fiel ich in einen unruhigen, kurzen Schlaf mit wirren Träumen.
Wand dann früh Zöpfe, schlang Kopftücher zur Verhinderung parasitären Befalls darum und ritt dann in Nacht und Regen vom heimischen Hof. Diese Worte richte ich aus der Messestadt Hannover an sie, wo ich den ein- und abfahrenden ICE-Zügen zusehe (welche Eleganz, welche Windschlüpfrigkeit). Alles fährt, nur einer steht (die Symbolkraft dieses Bildes macht mich schauern) und wird das auch noch eine Weile tun. Hannover im Morgengrauen auch und gerade heute nicht dazu angetan, die suboptimale persönliche Befindlichkeit rasch ins Positive zu wenden. Auch die Musikauswahl des vergangenen Abends befördert eine zunehmende ... ich sehe mir einfach mal die Toiletten an. Vier seltsam anmutende Stahlnippel in der Zugtoilette, in vorauseilendem Ekel, fälschlicherweise für symmetrisch angeordnete Kotsimulationen gehalten.

Die Fahrt wurde in Gänze wieder aufgenommen und neben mir segelt eine Wolkenlücke, durch die blauer Himmel zu sehen ist. Gerade heute werde ich auf derartig schlichte Optimismussimulationen nicht hereinfallen.

Birkenhaine an Schnellbahntrasse. Es gibt ja so vieles zu entdecken, wenn man sich mit offenen Augen herumfahren lässt. Zur Verhütung einer visuellen Reizüberflutung schließe ich umsichtig die Jalousie. Damit schütze ich nicht nur mich, sondern auch die Menschen hinter mir. Ich nehme bescheiden Dankesbekundungen entgegen, die ich aufgrund eines zu laut betriebenen Musikabspielgerätes akustisch nicht verstehen kann.

#| FrauJulie on 09. Januar 2007, 12:01 | 0 Comments (1516) | | 0 TB | bericht zur lage



08. Januar 2007

sätze für die endzeit

kind I (in einer sympatischen 10 minuten taktung): aha! das ist wohl ein gerücht aus der gerüchteküche!
wenn da nicht schon alle zähne ausgefallen wären, man könnte versucht sein darüber nachzudenken, sie mit minimalst möglichem gewalteinsatz, eigenhändig zu entfernen.

#| FrauJulie on 08. Januar 2007, 18:01 | 1 Comments (1546) | | 0 TB | jenseitskontakte



07. Januar 2007

Weiß wie Schnee

Es ist ein finstere Fluch der auf mir und meinem Tun lastet und an den kleinen Dingen erkennt man, dass die Devotion gegenüber dem Leben und allem nicht groß genug sein kann *entzündet ein Bündel Devotions-Nag-Champa-Räucherstäbchen*. Man kennt sie, die In-Der-Waschmaschine-Sockenverlierer, nützlich Dinge sind von klugen Köpfen für sie erfunden worden. Nie verlor ich eine Socke in der Waschmaschine, aber dennoch benötige ich dringend Hilfe, von Menschen, die sich aufs Helfen verstehen. Schreiben sie mir, singen sie mir auf den Anrufbeantworter, aber kommen sie nicht unangekündigt vorbei. Etwas macht mir zu schaffen, bereitet mir bisweilen geradezu physische Schmerzen und führt zu unkontrollierten verbalen Ausbrüchen. Taschentücher. Die Krümel von Taschentüchern. Klitzekleine Taschentücherflusen an schwarzer Kleidung. Immer und immer und immer wieder. Natürlich untersuche ich jedes Kleidungsstück eingehend vor der Einführung ins Gerät. Jede Falte, jede mikroskopische Tasche wird umgekehrt und von Unrat, rostigen Nägeln, Pflastersteinen und Holzkeilen befreit. Eine große Geschichte des Scheiterns und fast muss ich gerade ein wenig für und über mich weinen, es könnte aber auch der Qualm der Räucherstäbchen sein, der mir die Tränen in die Augen treibt. Da ich sie alle schon einmal mit wusch, kann ich behaupten, früher oder später lösen sie sich alle auf, am Ende ist es nur eine Frage der graduellen Kleinteiligkeit. Selbstverständlich muss darüber nachgedacht werden, ob der Mitbewohner hier nicht sabotierend seine langen, dünnen, schmutzigen Finger im Spiel hat. Zur Verifizierung dieses nicht ganz unbegründeten Anfangsverdachtes müsste er auf frischer Tat erwischt werden, aber wer legt sich schon gerne hinter einer Waschmaschine auf die Lauer.

#| FrauJulie on 07. Januar 2007, 12:01 | 7 Comments (1741) | | 0 TB | bericht zur lage



06. Januar 2007

heimarbeit

im zuge des nichtschlafes, die oberlippe mit einem fingernagel aufgeschlitzt.

#| FrauJulie on 06. Januar 2007, 19:01 | 10 Comments (1472) | | 0 TB | aphten und rhagaden



02. Januar 2007

Zündie

Die Bahn hat ihre Preise u.a. wegen steigender Energiekosten erhöht. Das scheint nicht auszureichen, um die Ausgaben in voller Höhe auffangen zu können. Daher werden Züge ohne spürbare Heizung betrieben. Gut, dass der Computer ein wenig Wärme abgibt. Schmiege mich Schlagengleich um ihn.

Der Gangnachbar überlässt meinen gütigen Augen die Obhut über sein Kind. Ab dem zweiten Mal verstehen wir uns wortlos. Er deutet mit dem Zeigefinger auf mich, anschließend nachdrücklich mit Zeige- und Mittelfinder auf seine Augen. Ich nicke. Er geht. Das Kind bewegt sich nicht. Für den Fall, dass es die Flucht antreten würde, gibt es keinen Handlungsplan. Aus dem herzlichen Umgangston des Mannes mit dem Kind ist aber zu schließen, dass Anweisungen direkt formuliert sein können. Beide lassen sich Mittels „Ihr Fahrplan“ kleine Botschaften wie „Du hast Scheiße im Hirn“ zukommen.

Es riecht nach abgestandener, kalter Kotze. Der Geruch von Kotze, ist fast so schlimm, wie der Anblick geronnener Milch.
Versuch eines Stabreimes mit Kotze: Kommt konstant kalte Kotze klaglos kriechend knackt Köpfe kraftvoll klipp und klar

Nach 3 Stunden eingehenden Studiums sage ich: Männer sollten keine Füßlinge tragen.

Es ist möglich, jedem zweiten Satz ein „wat isn ditte“ folgen zu lassen.

#| FrauJulie on 02. Januar 2007, 11:01 | 0 Comments (1648) | | 0 TB | bericht zur lage



01. Januar 2007

07

moabit könnte über stunden in schutt und asche gesprengt worden sein. draußen jaulen tiere. vielleicht erlaubt man sich scherze und bindet ihnen knallkörper an die ohren.
seit dem frühen abend mit einer freundin, sie dort ich hier, zeitgleich alle sechs folgen "szenen einer ehe" gesehen. man könnte ein jahr wenig besser beenden und ein neues beginnen. wenn die eine hinterher war, wartete die andere.
kind II erfragte vor dem schlafen, ob man es sehen könne, das neue jahr. selbst nachsehen konnte sie nicht, da ihr von lärm und aufstehen um mitternacht umgehend übel wurde. sie zog es vor mit mütze und handschuhen einige minuten bibbernd und schweigend (aber physiologisch unproduktiv) auf der toilette zu verbringen.
mir persönlich ist es auch noch nicht begegnet das neue jahr, aber anderen vielleicht.

wunscherfüllung, warme leibwäsche und nur das beste für fast alle ab jetzt für lange zeit!

#| FrauJulie on 01. Januar 2007, 01:01 | 4 Comments (1507) | | 0 TB | emotion, primär