Home
Impressum

XML-Button
Subcribe with Bloglines Feedreader

Archiv

nach Datum
nach Kategorie

Kategorien

aphten und rhagaden
befreundete verwandtschaft
bekenntnisse
bericht zur lage
blogging
devotion
draußen
emotion, primär
fragenanmich
histologie
infotainment
jenseitskontakte
krieg und frieden
käuflich
lebenslang
listenandrepeat
märchen
ruhigstellung
sprachgestaltung
sternstunden
traumdeutung
zuhause

Suche


erweiterte Suche

Empfehlungen

Bov Bjerg
Cassandra
Don Dahlmann
Ebola
Else Buschheuer
Franziskript
Frau Frank
Heiko Hebig
Herr Knüwer
Herr Paulsen
Ix
Jochen
Johanna
Kaltmamsell
Kid37
Klabauter
Lesemaschine
Les Mads
MC Winkel
Mek Wito
Melody
Merlix
Nuf
Riesenmaschine
Schwadroneuse
Sebas
Sopran
Spreepiratin
Stefan Niggemeier
SvenK
Wortschnittchen

Geschenke für mich!

Klickmich


follow fraujulie at http://twitter.com

Monate

April 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
August 2004
Juli 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Januar 2004
Dezember 2003
November 2003
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
März 2003
Februar 2003
Januar 2003
Dezember 2002
November 2002

Powered by pMachine



30. Dezember 2006

.

Von Herrn Paulsen erdacht, von Jochen geworfen

Champagner: The BossHoss | All the Things She Said
Sekt auf Eis: The 411| Dumb
Weißwein: Charlotte Gainsbourg | AF607105
Rotwein: Diamanda Galás | Gloomy Sunday
Martini: Shirley Bassey | If You Go Away
Whiskey: The Ink Spots | My Prayer
Averna: Nino Rota | Apollonia
Anisette: Angelo Branduardi | Natale
Cachaça: Smoke City | Underwater Love
Bombay Saphire: Wyclef Jean | Apocalypse
Wodka: Korpiklaani | Kadet Siipina
Tequila: Ricky Martin | She Bangs
Raki: Orhan Gencebay | Hatasiz Kul Olmaz
Absinth: The Cure | A Forest
Grappa: Enrico Caruso | Santa Lucia
Rum: Pérez Prado | Patricia
Bier: Lightning Seeds | Three Lions
Jägermeister: Rainald Grebe | Brandenburg
Doppelkorn: Knorkator | Weg nach unten

#| FrauJulie on 30. Dezember 2006, 15:12 | 0 Comments (1428) | | 0 TB | bekenntnisse



29. Dezember 2006

Die Arbeit der Nacht

Klitzekleine Beleidigungen werden zu einer mittelgroßen Kränkung wenn man nur will. Was die Beleidigung adelt und einen aus dem mausgrauschweinefettigen Zustand der beleidigten Leberwurst in zartweißes Fluidum verwandelt.

#| FrauJulie on 29. Dezember 2006, 08:12 | 0 Comments (1512) | | 0 TB | aphten und rhagaden



28. Dezember 2006

Entscheidungshilfen

Kind II: Kannst du jetzt endlich die CD anmachen, sonst kotze ich.

#| FrauJulie on 28. Dezember 2006, 14:12 | 2 Comments (1489) | | 0 TB | bericht zur lage



.

heiteres schneelieder terror-singen

#| FrauJulie on 28. Dezember 2006, 13:12 | 0 Comments (1311) | | 0 TB | ruhigstellung



Wohnen in Kisten

Im HerbstWinterFrühling wird gerne über die Gefahren fehlender Tageslichthelligkeit auf die menschliche Psyche gesprochen und gerade heute könnte man eine weitere Bresche für die Lichtmangel generierte Winterdepression schlagen. Sogar ich musste Licht anmachen und anlassen. Im Lichte besehen kam mir eine kleine, bescheidene Erkenntnis, dass soviel Helligkeit gar nicht von Nöten ist. Sieht man doch meistens im schummerigen Halbdunkel viel besser aus als grell ausgeleuchtet. Sparsamer Einsatz von Beleuchtung kann also ertragen werden, Kälte hingegen nicht bis gar nicht. Vielleicht wäre das Beziehen einer kleinen Sauna, für die kommenden Monate, eine komfortable Lösung.

#| FrauJulie on 28. Dezember 2006, 13:12 | 0 Comments (1446) | | 0 TB | bericht zur lage



27. Dezember 2006

Schmieden, solange es heiß ist

Wenn denn schon keine Bilanz des Alten, vielleicht könnte gerade hier ein Stall voll mit Vorsätzen helfen, mit guten Vorsätzen, um deren Erfüllung man das Universum bittet, was zu einer autosuggestiven Selbstaufladung nie gekannten Ausmaßes und damit Erledigung der Wünsche von eigener leichter Hand führen wird. Ich hoffe, sie folgen mir noch. Obwohl einige Stunden darauf herum gedacht wurde und dafür das Spielen mit neuen technischen Geräten, die sehr dringend bespielt werden müssten (insbesondere sollten die hunderte von Seiten langen Bedienungsanleitungen gelernt und abgefragt werden), kam bisher nur ein Vorsatz dabei heraus. Die Friseurin gerade war übrigens und ich sage das, weil man ja so viel von mangelnder Nächstenliebe hört, sie war also sehr um meine Gesundheit besorgt, als ich sie bat, meine Haare zu schneiden. Ich könnte ab Januar Stalker werden. Ich halte mich und ich möchte sie nicht langweilen, hervorragend dafür geeignet und weiß auch nicht, wie ich darauf komme, aber muss man immer alles wissen und ist es nicht der Gedanke, der unfertige, der zählt. Möglich wäre auch die Entwicklung eines Liebeswahnes, was immerhin, da ICD10 klassifiziert, von der Kasse bezahlt werden würde. Aber kein Schindluder treiben, man weiß nie, wo man endet. Außerdem werde ich mich um Lebensfreude und Optimismus bemühen, ab Mitte des kommenden Jahres, was sicher äußerst ambitioniert ist, aber warum nicht nach den Sternen greifen.

#| FrauJulie on 27. Dezember 2006, 17:12 | 0 Comments (1684) | | 0 TB | emotion, primär



26. Dezember 2006

Das Jahr am Ende

Es könnte dieser Tage, zur fortgeschrittenen Jahreszeit, eine Bilanz gezogen werden. Um die Folgen in einem gewissen überschaubaren Rahmen zu halten, empfiehlt sich für mich eine Jahresendanalyse, keine Lebensbilanz. Der ganz große Wurf macht mich in weniger als fünf Minuten sehr verhalten, die kleinere Betrachtung von ca. 12 Monaten hat insgesamt das gleiche Potential, nur anders. Das Bilanzieren halte ich persönlich somit an sich, für eine meist sehr traurig stimmende Angelegenheit und als ich am Mittag über die Tatsache an sich nachdachte, musste ich mich traurig und müde geworden, ein wenig hinlegen. Von den Folgen des ersten in Erwägung Ziehens einer Endzeitanalyse habe ich mich bis dato nicht erholt. Es ist nicht mehr nur müde, erschöpft und auch deprimiert in mir, sondern darum herum auch sehr kalt und dunkel. Um letzteres zu beheben, könnte ich Licht machen, was insgesamt aber ein wenig einfach und billig wäre. Licht an machen. Die Kälte herrscht trotz der neuen Wadenwärmer, die eigentlich Kind I zu Weihnachten von Teilen der befreundeten Verwandtschaft zu gedacht waren, mir aber besser passen. Ich lieh sie mir von Kind I und meiner Bitte wurde mit den Worten: "wenn meine Beine einmal so dick sind wie deine, dann möchte ich sie gerne zurück," freundlich entsprochen. Geträumt, Kind I und Kind II würden im Zusammenhang mit mir, nur noch von der "Pummel-Fee" sprechen, aber ich träume auch, den Mund voll mit Haaren zu haben, was mir schwerwiegender zu sein scheint.
Es bleibt zu hoffen, dass innerer und äußerer Frost auf den Braten, der in Kürze gekocht sein will, keinen nachhaltig negativen Einfluss haben.
Leider ist mir das Bilanzieren aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Ein wirklich Gewichtiger ist der, dass ich alles vergesse. Ich kann mich nicht erinnern, welche Filme ich dieses Jahr sah, außer, dass ich einmal drei Filme hintereinander guckte und zum Jahresbeginn fünf und hinterher ein wenig erschöpft war. Ich weiß nicht mehr, wie die Bücher, die ich las betitelt waren, geschweige denn, wer sie schrieb (es gibt 1-3 Ausnahmen), außer von den letzten beiden, wovon mich eines geärgert und enttäuscht hat und das andere ein wenig geärgert und mäßig enttäuscht und ich vermutlich beide nicht verstanden habe. Dafür kann der Autor nichts. Man soll aber auf den Buchumschlägen nicht so tun, als ob der Inhalt, sei es durch seine Grausamkeit oder seine Heiterkeit, Freude bereiten könnte, wenn das ganz offensichtlich nicht der Fall ist. Nur weil männliche Protagonisten in Büchern nichts essen, ausschließlich Alkohol und Zigaretten konsumieren, sich nicht waschen und von diesem nicht ganz ausgewogenen Lebensstil ein wenig ungesund aussehen (was ihnen von weiblichen Personen oft und gerne mitgeteilt wird, worauf hin mit den entsprechenden Damen der Beischlaf vollzogen wird) und ständig erbrechen müssen, macht das nicht zwangsläufig einen Kriminalroman aus. Selten wurde so viel gekotzt in einem Buch. Man liest in freudiger Erwartung des nächsten Schwalles in Gesträuch, über das eigene Jacket, oder über das Lenkrad. Was mich wiederum an ein Buch erinnert, in dem der männliche Protagonist ein schorfiges und grindiges Glied sein eigen nennt, über das er nicht müde wird zu berichten und oder es zu benutzen. Teile der befreundeten Verwandtschaft sind bis heute schlecht auf mich zu sprechen, weil ich dringend empfahl das Buch zu lesen. Das ist wie mit der DVD, die ich mir zu Weihnachten selbst schenkte. Der Hauptdarstellerin möchte ich aus Gründen, wieder und wieder ins Gesicht schlagen. Nun wurde mir der Film erneut nachhaltig ans Herz gelegt und wer bin ich, dass ich mich Herzlegungen verweigere. Ich besitze ihn nun also und kann ihn mir Häppchenweise bis zum bitteren Ende ansehen.

#| FrauJulie on 26. Dezember 2006, 15:12 | 1 Comments (1461) | | 0 TB | bericht zur lage



24. Dezember 2006

Rasches Ende – Morgen gegen 6.00h

Mit Kind I und Kind II Gottesdienste der konfessionellen Konkurrenz besucht, trotzdem kaum Fehler gemacht. Man ließ uns nicht knien, was ein wenig enttäuschend war.

Dann, zur vorgerückter Stunde, leichtsinnig, in rascher Abfolge, zwei Schokoladenweihnachtsmänner von eben jenen Kindern zerstört und auch gegessen. In Erwägung gezogen, Teile der befreundeten Verwandtschaft dafür verantwortlich zu machen und Kind I und Kind II die Telefonnummer zuzuspielen. Nun habe ich aber beschlossen, es gerade heute (wie ein, hätte fast Mann gesagt) zu tragen, ohne mich geschlechtsspezifisch festlegen zu wollen. Es wird sehr, sehr gut werden, morgen in der Frühe. Sollten sie Interesse an neuen Büchern und DVD’s haben, melden sie sich heute noch bei mir, morgen schon könnte mein Blut daran kleben, oder Haare, oder beides. Zeit also, leise "Servus" zu sagen, bevor mir neben Haaren und Blut auch Zähne und Zunge dazu fehlen. Kinder kommen durch die vielen schrecklichen Märchen, heutzutage ja auf die grässlichsten Idden.

Der Mitbewohner versucht nun, eben jene Teile der befreundeten Verwandtschaft, ins nahe gelegene Stadtrandgebiet zu transportieren. Das Auto, mit dem er das zu tun gedenkt, gibt erbärmlichste Geräusche von sich.

Ansonsten natürlich Frieden, Liebe, Licht und Wunscherfüllung heute und fast immer, von ganzem Herzen für nahezu jeden von uns.

#| FrauJulie on 24. Dezember 2006, 23:12 | 0 Comments (1687) | | 0 TB | emotion, primär



23. Dezember 2006

Schwarzsauer

"Hol dir einen Apfel heraus." Und als sich der kleine Junge hinein bückt - da rät ihr der Böse. - Bratsch! schlug sie den Deckel zu, daß der Kopf des kleinen Jungen abflog und unter die roten Äpfel fiel. Da überfiel es sie, und sie dachte in großer Angst: Wie kann ich das wohl von mir abbringen! Da ging sie hinunter in die Stube und holte aus der untersten Schublade der Kommode ein weißes Tuch; nun setzte sie den Kopf auf den Leib und band das Halstuch so um, daß man nichts sehen konnte, dann setzte sie ihn vor die Türe auf einen Stuhl und gab ihm den Apfel in die Hand.
Bald darauf kam Marlenchen zu ihrer Mutter in die Küche; die stand beim Feuer und rührte immer in einem Topfe. "Mutter", sagte Marlenchen, "Bruder sitzt vor der Tür und sieht ganz weiß aus; er hat einen Apfel in der Hand; ich habe ihn gebeten, er soll mir den Apfel geben, aber er antwortet nicht und da wurde mir ganz graulich." "Geh noch einmal hin", sagte die Mutter, "und wenn er wieder nicht antworten will, so gib ihm eins hinter die Ohren." Da ging Marlenchen hin und sagte: "Bruder, gib mir den Apfel." Aber er schwieg still, da gab sie ihm eins an die Ohren, und da fiel der Kopf herunter; darüber nun erschrak sie sich und fing an gar sehr zu weinen; sie lief zur Mutter und sagte: "Ach Mutter, ich hab meinen Bruder den Kopf abgeschlagen", und weinte und weinte und wollte sich nicht zufrieden geben. "Marlenchen", sagte die Mutter, "was hast du getan! Aber sei nur still, daß es kein Mensch merkt, das ist nun doch einmal nicht zu ändern; wir wollen ihn in Essig kochen." Da nahm die Mutter den kleinen Jungen, hackte ihn in Stücken, tat sie in einen Topf und kochte ihn im Essig.

#| FrauJulie on 23. Dezember 2006, 20:12 | 2 Comments (1488) | | 0 TB | märchen



22. Dezember 2006




Schöngeist 11

image

Gerade noch rechtzeitig erscheint, zu ihrer und unserer Freude, die 11 Ausgabe von Schöngeist. Ab sofort käuflich zu erwerben. Im Heft werden Sie u.a. ein ganz hervorragendes Gespräch mit Adrienne Goehler finden.

#| FrauJulie on 22. Dezember 2006, 09:12 | 5 Comments (1509) | | 0 TB | käuflich



21. Dezember 2006

Lichterglanz

Bald ist wieder einmal Zeit, die Liebsten der Lieben reichlich zu beschenken. Aus diesem Grunde mir, für mich, gestern zur Nacht, noch ein klitzekleines Überraschungspaket bestellt. Das alles mit geschlossenen Augen, um die Vorfreude erhalten und stündlich steigern zu können.

#| FrauJulie on 21. Dezember 2006, 10:12 | 0 Comments (1367) | | 0 TB | jenseitskontakte



19. Dezember 2006

Pärchen - klingt wie Bärchen, ist auch so



Der große und mitunter auch gefährliche Irrtum ist, dass man mehr miteinander sprechen und oder gemeinsame Interesse haben sollte, schlimmstenfalls beides. Freunde, Schwerter zu Pflugscharen, an der fließenden Grenzen von Altersweisheit zu Altersstarrsinn, ein Paar Reflexionen von mir zum Thema, ich bin geneigt zu sagen, aus berufenem Munde, möchte diese Einschätzung aber gerne anderen überlassen. Es würden mehr Frieden und Harmonie in Familien und Paarbeziehungen herrschen, wenn mehr geschwiegen würde. Wenn es gar nicht anders geht auch gemeinsam (falls es die Sache an sich erleichtert auch themenorientiert, beispielsweise für den Weltfrieden) und was man unbedingt tun sollte, sich häufiger aus dem Weg gehen. Flucht und Vermeidungsstrategien als Weg zu innerem Frieden und Ausgeglichenheit. Die Basis einer lange währenden Pärchenbildung sind: ausreichend räumlicher Abstand und Ruhe.
Am Beginn einer Beziehung braucht es weder große Worte, noch gemeinsame Interessen, weil man aufgrund eines hormonellen Defektes aneinander klebt, daran sollte man sich in Zeiten auseinanderdriftender Zweisamkeit erinnern. Keine Gespräche, keine Gemeinsamkeiten. Kein Mensch kann den anderen verstehen, dieser Gedanke dürfte ihnen nicht neu sein und ich sage das mit aller mir zur Verfügung stehenden Lebensfreude und voll sprühendem Optimismus. Die meiste Zeit des Tages kann man sich nicht einmal selber leiden, warum soll es einem mit Auch-Menschen, die sich außerhalb des eigenen Körpers befinden besser ergehen. Versuche des wechselseitigen Verstehens sind ermüdend, frustrierend und zum Scheitern verurteilt. Was in der Bibel von unserem Herr Gott getrennt wurde, soll der Mensch nicht zusammenfügen. Ressourcenorientiertes Handeln verlangt hier nach einem schonenden Umgang mit Lebenszeit.
Anhand eines simplen Beispieles (sonnabendliches Fernsehvergnügen) lässt sich deutlich machen, worum es geht.
Einbeziehung eines Außenstehenden in die eigene Innenwelt:

J: Ich sage dir etwas, der Film ist jedes Mal wieder ein Ärgernis, der einzige Grund ihn sich immer wieder anzusehen ist Gabriel Byrne, insbesondere wenn er schwarze Rollkragenpullover trägt.

Instinktiv geht der Griff des Mitbewohners, bei der Erwähnung dieses Kleidungsstückes, in Richtung Hals und reißt an einem imaginierten Rollkragen, um diesen soweit wie möglich vom kritischen Bereich weg zu zerren. Zeitgleich bilden sich rote Pusteln, die sich über die gesamte Haut nach oben, bis zum Gesicht hin, ausbreiten.

M: Du kannst dir unmöglich einen Film nur deshalb ansehen, weil ein Schauspieler schwarze Rollkragenpullover trägt!?
J: ?!?!?!

Anruf bei der befreundeten Verwandtschaft.

J: Kann man sich einen sehr schlechten Film nur deshalb ansehen, weil der Hauptdarsteller schwarze Rollkragenpullover trägt?
BV: Selbstverständlich!

In der Antwort liegen gleichzeitig die Sorge um mein geistiges Wohlergehen, weil ich derartige Naturgesetze als Frage formuliere und aber auch Verzückung und Dankbarkeit, für das Bild, dass der befreundeten Verwandtschaft von mir, zu später Stunde, geschenkt wurde (inneres Auge).
Es folgt ein längeres, schwelgerisches Gespräch über die optischen Vorzüge von dunklen Rollkragenpullovern, gepaart mit despektierlichen Scherzen über die hartnäckige Weigerung solche zu tragen. Der Rollkragenpullover, dass Korsett des Mannes im 21. Jhd.

#| FrauJulie on 19. Dezember 2006, 08:12 | 6 Comments (1654) | | 0 TB | jenseitskontakte



17. Dezember 2006

Idiotin

Diese, an Selbstliebe reiche Zeit darauf verwendet, in einem unbewussten Akt der Selbstverstümmelung, mit einer Kinderbastelschere, die dafür gar nicht geeignet sein sollte, den Handballen großflächig aufzuschneiden. Eine kleine Weile dem Blut beim fließen zu gesehen und dabei verlangsamt gedacht: "Ja!" und mich gefragt, wie beschissen (im Kuschelmodus mit mir selbst würde ich an dieser Stelle von manueller Ungeschicklichkeit sprechen wollen und maximal ein "blöde" gelten lassen) man eigentlich sein kann. Leider erhielt ich auch bei mehrmaliger Nachfrage keine Antwort.

#| FrauJulie on 17. Dezember 2006, 17:12 | 2 Comments (1434) | | 0 TB | fragenanmich



16. Dezember 2006

Von reinstem Glitzer

Es war heute dann, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, die letzte Veranstaltung zu Ehren einer der auch Menschen. Es war heute insgesamt evtl. das Ende von allem und dazu noch relativ beschissen. Einzig was man anbieten könnte wäre Koma-Saufen. Werde noch heute damit beginnen. Warten wir ab, wie weit man damit in einem Jahr kommt.
Zur Nachtruhe wird, anstelle von Märchen, das Thema Heimunterbringung diskutiert werden müssen.

#| FrauJulie on 16. Dezember 2006, 18:12 | 0 Comments (1432) | | 0 TB | bericht zur lage



Von Kindern lernen

Sätze von Kind II beinhalten mindestens einmal das Wort „beschissen“.

Der Himmel reißt auf, kleine, dicke Engel positionieren sich, Fanfarenklänge und himmlische Halleluja-Halleluja-Halleluja-Halleluja-Halleluja-Chöre und Hurra-Rufe, Kind II winkt jovial, der Himmel schließt sich. Kind II löscht die Geburtstagskerzen und telefoniert von Stund an ohne Unterbrechung mit Freunden und Verehrern.

Von Kindern lernen, heißt Demut lernen, je nun, ein Satz wie eine Tube Zahnpasta, im Grunde geht es darum, Kind II Recht zu geben. Am Beispiel des gestrigen Tages ließe sich, durch Schlafmangel begünstigt, klar nachzeichnen, wie beschissen Tage sein können. Die Frage wer, wem, wie viel ins Gehirn geschissen hat könnte analog daran erörtert werden. Ihre Tage sollen friedlich und von Stumpenkerzen erleuchtet sein, deshalb keine Details, ich werbe an dieser Stelle um das Vertrauen meiner an Urvertrauen reichen Leserschaft.

Kind I träumte unterdessen folgenden Traum. Sie war 17 oder 19 und sie saß neben einem jungen Mann auf einer Bank. Im Traum fragte sie ihn (Zitat) schmeichelnd, ob ihr mit ihr Kaffee trinken wollen würde, was von ihm freundlich bejaht wurde. Am Ende des Traumes gab es ein Happy End und alle lebten glücklich und zufrieden.

#| FrauJulie on 16. Dezember 2006, 10:12 | 0 Comments (1366) | | 0 TB | emotion, primär



14. Dezember 2006

Shortlist

Orte in denen vielleicht Hunde, die keiner mochte, begraben liegen und Menschen nach trunkenem Sturz vor U-Bahntreppen verweilen.
Frisches Blut auf Granitboden ist überraschend hell.

#| FrauJulie on 14. Dezember 2006, 09:12 | 3 Comments (1464) | | 0 TB | emotion, primär



12. Dezember 2006

Räume und Zeiten

Kindergeburtstag. Es könnte sein, dass am Wochenende hier ein Kindergeburtstag stattfinden soll. Was macht man da, außer Süßigkeiten essen? Kindergeburtstag. Ich werde in einem internen Meeting, im ganz kleinen Kreis, mit mir als einziger Teilnehmerin vorschlagen, die Veranstaltung dieses Jahr ersatzlos ausfallen zu lassen (vergangenes Jahr löste sich das Thema von alleine, weil alle Gäste krank waren, oder die Eltern zu höflich, den wahren Grund für die Absage zu nennen). Auf ins Bastelparadies. Könnte auch sein, dass bald Weihnachten ist. Habe Menschen auf der Straße darüber reden hören.

#| FrauJulie on 12. Dezember 2006, 14:12 | 4 Comments (1628) | | 0 TB | bericht zur lage



10. Dezember 2006







08. Dezember 2006

Lieb haben

Ein warmes Willkommen all denen, die über den Begriff „seelische Grausamkeiten“ zu mir gefunden haben.

#| FrauJulie on 08. Dezember 2006, 20:12 | 1 Comments (1814) | | 0 TB | aphten und rhagaden



Finster

Nervöse Polizisten mit der Tendenz zur Rudelbildung. Auf Bahnsteigen als vertrauensbildende Maßnahme ungeeignet.

Die Wimperntusche krümelt, seit wir mit 18 minütiger Verspätung gemütlich Hannover durchfuhren. Hektik wäre auch völlig unangebracht. Sieht ja keiner in der Nacht.

Stimmung im Zug insgesamt gut. Über der Betrachtung Männerknies fast eingeschlafen. Der Sitznachbar des Knies unterbricht seinen Schlaf nur, um sich stündlich Wick Medinait zuzuführen. Da auch ich mich auf direktem Wege in eine mittelschwere Medikamentenabhängigkeit befinde, nicke ich ihm häufiger aufmunternd zu, was von ihm aber auch als fortschreitende Schüttellähmung interpretiert werden könnte. Er trinkt nicht nur Wick Medinait, er sprüht sich vor dem Aussteigen auch Eau de Toilette in den Ausschnitt, was ich so in der Form noch nicht gesehen habe. Ich nicke weiter, um ihn nicht zu provozieren.

Jean Michel Jarres Oxygene, liebe Träger von Woll-Seiden-Hemden, sollte nicht nur für mich mit dem Bild weiß gewandeter Tai Chi praktiziernder Osho Jünger verbunden sein, insbesondere an dieser Stelle, ich summe es rasch einmal an *summt rasch an*.

Was haben wir heute noch gelernt?
Florian Silbereisen ist wieder Single, Meg Ryan sieht nicht mehr aus wie 1987 und als Stiergeborene, sollte ich auf meine Gesundheit achten.

#| FrauJulie on 08. Dezember 2006, 09:12 | 1 Comments (1479) | | 0 TB | bericht zur lage



05. Dezember 2006

Wach ab 3.48h

Man nannte sie "der Schweiger".

#| FrauJulie on 05. Dezember 2006, 08:12 | 0 Comments (1540) | | 0 TB | bericht zur lage



04. Dezember 2006

augen auf

es ist nicht ungefährlich in hochbetten zu übernachten. man kann sich am morgen zu tode stürzen.

#| FrauJulie on 04. Dezember 2006, 14:12 | 6 Comments (1569) | | 0 TB | bericht zur lage



warum nicht

kauft alle wasserabweisend fleece-bettwäsche!

#| FrauJulie on 04. Dezember 2006, 12:12 | 0 Comments (1478) | | 0 TB | bericht zur lage



.

man weiß die flauschigkeit einer bahnfahrt erst dann zu schätzen, wenn man in einem zum intercity upgradeten interregio viele stunden mit verknoteten beinen auf den schößen seiner mitreisenden verbracht hat.

#| FrauJulie on 04. Dezember 2006, 11:12 | 0 Comments (1454) | | 0 TB | devotion



02. Dezember 2006

.

der mai ist gekommen, die bäume schlagen aus

#| FrauJulie on 02. Dezember 2006, 17:12 | 5 Comments (1490) | | 0 TB | jenseitskontakte