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28. September 2006

Schöngeist 10

image


Liebe Freunde, Schwestern und Ehemalige, schon wieder seid ihr drei Monate älter geworden. Woher ich das weiß, fragt man an dieser Stelle mehr als zu recht.
Die 10 Ausgabe des Schöngeist ist fast schon da und ab übermorgen freiverkäuflich, beim Händler ihres Vertrauens.

#| FrauJulie on 28. September 2006, 14:09 | 4 Comments (1607) | | 0 TB | käuflich



27. September 2006

Nachdenken über Einlagen für Schuhe und das Versagen bei Schönschreibübungen

Verwirrte Nachwuchssoldaten im Nebel, mit Tarnkleidung und Sturmgepäck auf Orientierungsmarsch (inkl. versteckter Verpflegungseinheiten) im Volkspark Rehberge. Die Herren, die mich im Laufschritt überholen, hatten noch die Zeit gefunden, ein morgendliches Eau de Toilette Bad zu nehmen, die Wildschweine wird es gefreut haben.

Nun ist es ein für alle mal heraus, mein linker Fuß knickt nach innen ein und die linke Schulter sitzt nicht da wo sie soll, d.h. sie wird höher getragen als eigentlich vorgesehen, was auch durch konzentriertes Arm nach unten ziehen, auf die Schnelle nicht zu beheben ist.

Die Dinger, die im Winter an den eingeknickten Füßen innerhalb der Wohnung getragen werden sollten, sind nach 10 minütiger Tragezeit kaputt. Mehrfach.

Man kann, wenn man möchte, wie ein geölter Blitz durch die Gegend rennen, die Frage ist nur, ob es hilft und wenn ja, wobei.

Von Kind I mehrfach für ein fehlendes Häkchen beim kleinen Schreibschrift "s" gerügt worden. Strafarbeiten gemacht.

#| FrauJulie on 27. September 2006, 16:09 | 2 Comments (1586) | | 0 TB | draußen



26. September 2006

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Mediationsgespräche mit Besenreisern.

#| FrauJulie on 26. September 2006, 12:09 | 4 Comments (1576) | | 0 TB | jenseitskontakte



25. September 2006

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Überproduktion und Unterfunktion, jeweils am falschen Ende. Nachdenken über Abschaffung der Selben.

#| FrauJulie on 25. September 2006, 17:09 | 12 Comments (1592) | | 0 TB | jenseitskontakte



22. September 2006

Only you have the magic technique; Schwesternhäubchen auf schütterem Haar

Vom Uringeruch der S-Bahn in gehobene Stimmung versetzt, auf dem Heimweg zu Dean Martins "Sway", den einen oder anderen Ausfallschritt gewagt. Dank der neuen 8 cm Absätze ein elegantmorbides Vergnügen, für die schwachen Bänder.
Auf dem Balkon, mit Blick auf die altrosa Wand des Nachbarhauses, ereilt mich eine kleine lyrische Erkenntnis in flammender Schrift, die niederzuschreiben und zu teilen mir eine Herzensfreude ist.

Es ist Herbst.
Es ist Herbst, die Kinder kotzen.
Es ist Herbst.
Wenn Möhren, Tomaten, das Grün der Gurken sich mischen,
am Grund des Eimers, Herbst auch da.
Nächte, lang im Energiesparlicht.
Kinder, es ist Herbst für euch.

I can hear the sounds of violins, long before it begins...

#| FrauJulie on 22. September 2006, 23:09 | 2 Comments (1701) | | 0 TB | jenseitskontakte



21. September 2006

Skin Cut

Allenthalben sollte hin und wieder über Zahnhalskaries nachgedacht werden. Auch das Verschwinden des Zahnfleisches und die hohen Kosten für Zahnersatz dürfen nicht ganz aus dem Bewusstsein verschwinden. Der Kieferorthopäde kann, nach dem Kinderpsychologen, der beste Freund der Familie werden.
Vor Wochen wurde von mir ein Schreiben mit der Bitte um Kostenerstattung auf mein Konto bei der Krankenkasse eingereicht. Es herrschen Schweigen und soziale Kälte, so auch hier, man ignorierte mich. Ich schrieb sehr gerne erneut, setzte ein handelsübliches Zahlungsziel und so erhielt der Mitbewohner am Samstag Post, von der ich schon ahnte, dass sie eigentlich an mich sein müsste, hatte ich doch korrespondiert. In dem Schreiben bot man ihm, der nicht geschrieben hatte, eine interessante Summe zur Erstattung an, die bis auf zwei Stellen nach dem Komma sorgfältigst ausgewürfelt worden war. Mein kümmerliches Ego zuckte kläglich, hatte doch ich geschrieben und die Rede war von meinem Konto, es kann sich auch nicht um eine Verwechslung irgendwelcher Teilbereiche des Namens handeln, da sich die unseren, nicht einmal bei Dunkelheit ähneln und mein Konto nicht das Sein ist und so weiter. Aber dies sind alles Dinge, die ich an meinen Therapeuten herantragen werde.
Man versuchte sich den Anschein der Kulanz und mir den des Idioten zu geben, wies auf Sozialversicherungsabkommen und private Zusatzversicherungen hin. Natürlich sollte man in einem solchen Falle wissen, dass es auch und sogar für mich möglich ist in Erfahrung zu bringen, mit welchen Ländern meine Heimat eben jene Abkommen abgeschlossen hat. Das für die angebotenen Summe hier eine ambulante Behandlung, inkl. Anästhesie, Naht, Medikation und div. Kleinigkeiten durchgeführt wird, halte ich für ein Gerücht und kein besonders gutes, das aber schwieriger aufzulösen sein wird.
Sei es darum, im Geiste wurden erste Widersprüche aufgesetzt.
Heute dann erneut Post von der Krankenkasse. Dieses mal an mich. Eine ganz andere Sachbearbeiterin schickt einen Brief gleichen Wortlautes, mit einer winzigen Veränderung. Die Summe, die man bereit ist an mich zu bezahlen, ist eine gänzlich andere, wenn auch nicht weniger fantasievoll und noch geringer als die samstäglich angebotene.
Umso neugieriger bin ich nun, was denn tatsächlich zu zahlen wäre. Spontan halluziniere ich an dieser Stelle die Worte: nimm dir Zeit, aber nicht das Leben.
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Nach 10 Wöchiger Wartezeit wird in Bälde die im Spätfrühling gekaufte, defekte Geschirrspülmaschine gegen ein Neugerät ausgetauscht.

#| FrauJulie on 21. September 2006, 15:09 | 0 Comments (1477) | | 0 TB | fragenanmich



19. September 2006




17. September 2006

Nageldesign

Liebe Freundinnen und Freunde, Schwäger und Schwippschwäger, am Morgen, nach der Verarbeitung einer ersten Reihe von Doppelbildern, die eingeklemmte Nackenmuskulatur, mit wellenförmiger Ausstrahlung in die Hirnanhangsdrüse, knarzend gelockert, ein wenig über Bindungstheorie nachgedacht. Gefolgt von der Überlegung, ob man einen hässlichen Brief nicht einfach auch hässlich beantworten sollte, sich also frank und frei auf eine Stufe begeben, auch wenn einem die Theorie davon abrät und so der Hässlichkeit ihr schlechtes Image nehmen. Jemandem einfach sagen, wenn man ihn für einen Tor hält, sonst erfährt er, respektive sie, es ja nie. Vielleicht damit einen kleinen Dienst an der Menschheit tun und reichlich Lebenszeit sparen, die man sonst sinnlos an schön-hässliche Formulierungen verschwendet hätte. Im Grunde geht es aber nur darum und wem sage ich da etwas neues, wie man es selbst mit einer French Nagelneumodellage hält, darauf spitzt es sich doch immer auf's Neue zu. Und sind wir damit nicht wieder am Anfang der Überlegung und zeitlich so stark eingebunden, den Kreis zu schließen? Das Leben ist kurz und worauf ich wirklich mein Lebtag gewartet habe, ist eine Zehenneumodellage. Lebensqualität ich komme.

#| FrauJulie on 17. September 2006, 12:09 | 0 Comments (1807) | | 0 TB | emotion, primär



14. September 2006

Das Sterben geht weiter

Im Zusammenhang mit Motten möchte ich sehr gerne von lustvollem Töten sprechen. Blutrausch erscheint mir unpassend, da die (Scheiß-) Tiere in einen grau breiigen Zustand übergehen, wenn man sie zerquetscht. Lustigerweise hatten sie sich in dem kakaohaltigen Getränkepulver niedergelassen, dass Kind II heute Morgen noch zu sich genommen hat.

#| FrauJulie on 14. September 2006, 10:09 | 16 Comments (1641) | | 0 TB | krieg und frieden



13. September 2006

Den Schafen wollen die Hunde folgen

Von draußen wehen Tiertötungsgeräusche sacht zu mir herein. Leider kann ich nicht nachsehen, wessen Leben getilgt wird. Vielleicht eine der kälbchengroßen Doggen, oder der degeneriert, verfettete Cockerspaniel von schräg gegenüber. Am Ende erwischt es vielleicht sogar unsere hysterische Freundin Chanel. Es heult und jault einem hoffentlich seligen Ende entgegen.
Es ist mir unmöglich den Balkon zu betreten, weil ich mir geschworen habe, ja gleichsam schwören musste, mein sorgfältig abgedunkeltes Zimmer bis auf weiteres nicht mehr zu verlassen. Zu viele schlimme Dinge gibt es draußen zu sehen und zu hören, da ist auch mit Klinikpackungen Johanniskraut nicht gegen anzukommen.
Zum Beispiel eine ältere Dame, mit wirrem Haar und schlecht heilender Platzwunde über dem Auge. Die Frau brüllt, gut beschienen vom Sonnenlicht, ein paar Kinder zusammen, die in den, zur Mülltonne umfunktionierten Brunnen, Pflastersteine werfen. Das einzig interessante an der brackigen Kloake ist die Frage, ob er mittags schon überläuft, oder doch erst am späten Nachmittag. Mittags ist gut, nachmittags eine Enttäuschung. Ein Stein mehr oder weniger, fällt da nicht ins Gewicht. Vielmehr hat Moabit ein schweres Algenproblem. Die Dame steht unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen und ich möchte ihr nicht im Dunkeln begegnen.
Aber wem will man das schon.
Morgen Vormittag, gegen 7.15h, werde ich in meinen Kleiderschrank einziehen. Ohne Licht, kein Telefon, nie wieder Internet. Wie der starke Wanja für mindestens ca. 7 Jahre. Dann sehen wir weiter.

#| FrauJulie on 13. September 2006, 21:09 | 2 Comments (1763) | | 0 TB | fragenanmich



Im Nachbarzimmer sterben die Schafe

Draußen lacht die Sonne, aber tief drinnen sind wir glücklicherweise immun dagegen. Eine Form von endgültiger Müdigkeit hat sich meiner bemächtigt. Das elende Wort bleiern muss an dieser Stelle nachhaltig bemüht werden. Mit Sorge sehe ich, dass heute, gegen 16.30h der Kaffee ausgehen wird. Wie kann es dann weiter gehen?

#| FrauJulie on 13. September 2006, 12:09 | 8 Comments (1553) | | 0 TB | jenseitskontakte



10. September 2006

.

gedanken zum schlüsselbund von dr. mark benecke

#| FrauJulie on 10. September 2006, 16:09 | 2 Comments (1525) | | 0 TB |



09. September 2006

Nachdenken über Fernsehunterhaltung am Wochenende

Zillertaler Haderlumpen

#| FrauJulie on 09. September 2006, 20:09 | 0 Comments (1464) | | 0 TB | devotion



ask yourself

ich partizipiere aktuell erfurchtsvoll am größten runden tisch von auf der ganzen welt. indirekt selbstredent. die letzte frage wurde von mir verpasst, aber bei insgesamt 100, mag ein wenig schwund gestattet sein. ich muss zur stärkung bio-fruchtsaft trinken und wim wenders spricht über dantes inferno, meine lieben freundinnen und freunde. eigens aus diesem anlass, habe ich im morgengrauen, meine klagenfurt-tasche reanimiert und ich muss sagen, ich lag nicht ganz falsch damit. desweiteren werden just eben, große obstteller an mir vorbei getragen. ich bereite eine kaffeeinfusion in den linken arm vor, was schwer wird, weil ich links über keine intakte vene verfüge. vielleicht spreche ich meinen stillen sitznachbarn an, ob er mir hilfreich zur hand gehen möchte. nein. doch nicht. er spricht nur ausländisch und ich möchte am ende die nadel nicht im auge haben.

#| FrauJulie on 09. September 2006, 15:09 | 0 Comments (1680) | | 0 TB | jenseitskontakte



08. September 2006




06. September 2006

Nachdenken über lebenserhaltende Maßnahmen

Früher, als ich noch lebenslustig war, dachte ich ja immer, ich müsste mich umbringen, liefe jemals eine Rolf Zuckowski zusammen mit seinen kleinen Freunden CD bei mir zuhause. Aber man bringt sich nicht so leicht um. Man schält sich nur die Haut von Armen und Beinen und reibt ein wenig Dreck hinein. Dann wartet man, bis es nicht mehr nach Fäulnis riecht und beginnt von vorn.

#| FrauJulie on 06. September 2006, 15:09 | 5 Comments (1745) | | 0 TB | fragenanmich



05. September 2006

Ich war’s, nicht die anderen

Kind I kommt vor Wut heulend in mein Spielzimmer (Spülzimmer *lacht sich in unter 5 Sekunden tot*). Bevor es mir möglich ist, die Augenbrauen angemessen in die Höhe zu reißen, schleudern mir ihr Viren durchsetzten Speichel und mehrere Liter Tränenflüssigkeit entgegen:

Kind I: Du bist so gemein *bellender Husten*
!?
Kind I: Du bist so gemein *wedelt mit einem nassen Schulheft vor meinem Gesicht herum*, du hast mir mit Absicht ein Glas Wasser gebracht.......
!?
Kind I: Aaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhh, damit ich es umwerfe
Ich hatte das Glas auf den anderen Tisch gestellt...

Es folgt ein langer Vortrag über die Ordnung auf Schreibtischen im allgemeinen. Das Tragen wetterfester Kleidung bei schlechter Witterung im speziellen. Einigen ganz persönlichen Reflexionen zum Thema: regennasses Haar bei ungünstigen Außentemperaturen, gefolgt von einigen Gedanken zur Problematik: Lautgeben bei grippalen Infekten, wenn diese Einlassungen (siehe wetterfeste Kleidung) nicht beachtet wurden, verbunden mit der endgültigen Entsorgung div. Werbebroschüren mit kleinen, glitzernden Pferden, Zetteln, Zöpfen aus Wolle, Baumwolle und Mischgewebe mit Leuchtdioden, Hüllen von Glitzergelstiften und Postkarten mit, unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen stehenden, lächelnden Tierkindern.
Alles in allem ist klar, ich bin schuld, aber das kann man doch auch irgendwie lieb sagen.An dieser stelle könnte ein heimeliges hallölein, popölein uns allen, durchaus angebracht erscheinen.

#| FrauJulie on 05. September 2006, 16:09 | 1 Comments (1524) | | 0 TB | fragenanmich



Nachdenken über Nutztierhaltung

Aus unerfindlichen Gründen liegen mir heute die Worte "Hallölein, Popölein" und "Heimelig" besonders schwer im Ohr.

"Du blödes Ferkel, du widerliches," musste Kind II am Nachmittag einmal die Turmstrasse hinauf und einmal hinunterbrüllen, während ich winkend und Kusshände werfend hinter ihr her ging. Kenner ersehen an ihrer rot leuchtenden Nase, dass das ganze blutigster Ernst ist. Vermutlich hat sie mehrfach in Erwägung gezogen, sich vor ein Taxi zu werfen ("ich will nur noch sterben") oder wenigstens ihren funkel-niegel-nagel-neuen Brustbeutel inkl. Schülerticket in einem Mülleimer zu entsorgen ("ich habe keine Lust, dieses blöde Scheißding zu tragen"). Eis konnten dann leider nur Kind I und ich essen. Die Gefahr, dass Kind II vor Aufregung die Kugel samt Waffel aspiriert würde, war einfach zu groß. Auch mehrstimmig von Kind I und mir vorgetragene Gesänge (Prolog im Himmel, Faust I) trugen nicht zur Befriedung bei.

In einem unserer zahlreichen stattfindenden Gespräche (alle 5-7 Tage), konnten der Mitbewohner und ich feststellen, dass auch seine Zahnbürste mit Seife geschmacklich verändert worden ist. Mehrfach. Er hat seinerseits schon einige klärende Gespräche geführt. Ob und wie erfolgreich, bleibt abzuwarten.

#| FrauJulie on 05. September 2006, 08:09 | 3 Comments (1449) | | 0 TB | jenseitskontakte



04. September 2006

Manchmal müssen Patienten, nach dem Transport, aus Vakuummatratzen herausgeschnitten werden

Eine schleichende Gammelfleischvergiftung führt zu zunehmender Müdigkeit und vermehrten Absencen. Im Grunde ist alles ein einziger Dämmerschlaf und wenn ich könnte, d.h. wenn mein erschöpfter Körper dazu noch in der Lage wäre, er würde giftgrünen Ausfluss produzieren und aus sämtlichen Körperöffnungen tröpfeln lassen. Je nun, es ist wie es ist, achten sie auf die Zeichen.
Da traf es sich ganz hervorragend, das just gestern, oder dieser Tage insgesamt, die Wirkungsstätte des Mitbewohners Geburtstag feiert und jung und alt zu einem bunten und sehr offenen Tag eingeladen hatte. Groß war die Anspannung. Würde der Mitbewohner einen neuen, schneeweißen Satz Arbeitskleidung, Galauniform quasi, bekommen. Natürlich nicht.
Erschütternd war der Anblick der vielen Besucher. Man staunt, wie viele Menschen Sonntagmittags freiwillig in ein Krankenhaus gehen, bei all den resistenten Keimen die sich da tummeln und jede Hautfalte und jeden Rockschoß nutzen, um mit nach Hause getragen zu werden, sich zu vermehren und menschliches Gewebe irreversibel zu zerstören . Unbeantwortet blieb die Frage, wo all die Isolierpatienten mit multiresistenten Keimen hingesperrt worden sind.
Der Gesamteindruck: Herrlich. Man kann nicht meckern. Realistische Lebensrettungsshows, die Kind I und Kind II in Hysterie versetzen. Ärzte, alle mit leicht angegrauten Schläfen, in figurbetonten, langen Kitteln, sehr chic. Das Pflegepersonal wie am Fließband Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte ermittelnd. Der Mitbewohner hätte die Nadel nicht ganz so aggressiv in meinen Finger jagen müssen, aber Kind II hat das sprudelnde Blut sehr gut gefallen. Die Werte waren wenig besorgniserregend, sagt der Mitbewohner, schriftlich geben wollte er mir das nicht und weisen sie damit einmal eine Gammelfleischvergiftung nach.
Leider wurde die Hunderettungsstaffel von uns nicht gesichtet. Kleiner Wermutstropfen zum Schluss.

#| FrauJulie on 04. September 2006, 09:09 | 1 Comments (1497) | | 0 TB | bekenntnisse